Baba und fall net! - Erfolgreiche Initiative wird fortgesetzt

Wien (OTS) - Fast ein Drittel aller Arbeitsunfälle in Österreich ist auf Sturz und Fall zurückzuführen. Mit dem Ziel, diese Zahl zu minimieren, hat die AUVA im Jahr 2007 eine österreichweite Präventionskampagne gestartet. Am 3. Oktober geht die Initiative in die Verlängerung.

Mit dem im September 2007 initiierten Programm gegen Sturzunfälle hat die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) einen starken Akzent in der Unfallverhütung gesetzt. Unter dem Motto "Baba und fall net!", einem "Klassiker" von Wolfgang Ambros, wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Stellenwert der Unfallprävention im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Humorvoll überzeichnete Darstellungen auf Postern und in Infobroschüren sowie Videospots wie "Sind die Blicke abgelenkt, stürzt man schneller, als man denkt" sollten auf die Gefahr von Sturzunfällen aufmerksam machen und zu einer gezielten Unfallverhütung in Betrieben, Schulen und folglich auch in der Freizeit beitragen.

"Prävention hat für die AUVA oberste Priorität. In vielen Bereichen können Arbeitsunfälle - und damit auch viel Schmerz und Leid für die betroffenen Personen - von vornherein vermieden werden, wenn einfache Sicherheitsregeln beachtet werden", so der Obmann der AUVA, Dr. Hans Jörg Schelling.

Die hohe Akzeptanz der Kampagne hat die AUVA veranlasst, die Initiative fortzusetzen. Mit neuen TV-, Radio-, Infoscreen- und Kinospots sowie mit neuen Plakaten und Events soll auf die vielfältigen Sturzgefahren - die Stolperfallen in den Schulen und beim Sport, die fehlenden Sicherheitsvorkehrungen bzw. ungeeignete Ausrüstung am Arbeitsplatz und vor allem die Unachtsamkeit -verstärkt aufmerksam gemacht werden.

"Mit der Fortsetzung von 'Baba und fall net!' will die AUVA die Zahl von Sturzunfällen verringern, darüber hinaus aber auch das allgemeine Sicherheits- und Gesundheits-bewusstsein in der Bevölkerung erhöhen", bekräftigt der neue Generaldirektor Dipl.-Ing. Peter Vavken die Weiterführung der Kampagne.

Unterstützt wird die Initiative bislang vom Versicherungsverband Österreich sowie von den Gebietskrankenkassen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol. "Wir freuen uns sehr, dass wir bei unserem Ziel, der Vermeidung von schweren und oftmals tödlichen Sturzunfällen, auf Unterstützung bauen können", so Obmann Schelling. "Weitere interessierte Kooperationspartner sind jederzeit herzlich willkommen."

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter:
www.auva.at/babundfallnet

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

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AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
Dr. Wilfried Friedl
Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien
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E-Mail: wilfried.friedl@auva.at
Web: www.auva.at

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