Fachverband der Mineralölindustrie: In Österreich tanken Autofahrer günstiger als im EU-Durchschnitt

Capek: " Bruttopreisvergleich für die Konsumenten relevant - Nettopreisrechnung sichert internationale Vergleichbarkeit"

Wien (OTS) - Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
in einer heutigen Aussendung veröffentlicht, liegen die durchschnittlichen Treibstoffpreise an den österreichischen Tankstellen (Bruttopreise inkl. aller Abgaben und Steuern) deutlich unter dem EU-Schnitt. Auch beim Nettopreisvergleich (ohne Steuern und Abgaben) liegt Österreich EU-weit am unteren Ende der Vergleichstabelle.

Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie: "In Österreich tanken die Autofahrer im EU-Vergleich seit Jahren günstig. Das zeigt der Vergleich der Bruttopreise eindrucksvoll. Für die Konsumenten ist dieser Vergleich entscheidend, da er die Pumpenpreise an der Tankstelle umfasst, die man als Autofahrer inklusive aller Steuern an der Tankstelle zahlt."

Zum von den Autofahrerclubs kritisierten Nettospritpreisvergleich sagt Capek weiter: "Dennoch ist auch der Nettospritpreisvergleich, wie ihn das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit veröffentlicht, richtig. Man muss die österreichischen Treibstoffpreise netto unter Abzug des Mineralölsteuersatzes ohne Biokomponente vergleichen, da die Beimischung von Biodiesel und Bioethanol im EU-Raum nach wie vor sehr unterschiedlich ist und Österreich einen der höchstmöglichen Beimischungsanteile hat."

Eurosuper 14,3 Cent und Diesel 5,8 Cent unter dem EU Schnitt

Lt. Aussendung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit betrugen mit Stichtag 22. September die österreichweit durchschnittlichen Treibstoffpreise an der Tankstelle (Bruttopreise inkl. aller Abgaben und Steuern) für Eurosuper 1,22 Euro/l und im Durchschnitt aller 27 EU Staaten 1,363 Euro/l. Der Bruttopreis für Eurosuper lag damit in Österreich um 14,3 Cent/l unter dem EU-Durchschnitt. Der Bruttopreis für Dieselkraftstoff war in Österreich brutto um 5,8 Cent/l unter dem EU-Durchschnitt.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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