Marek begrüßt Initiative Molterers: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Molterer fordert bei Kollektivvertragsverhandlungen Gleichbehandlung ein

Wien, 26. September 2008 (ÖVP-PD) Erfreut zeigt sich ÖVP-Staatssekretärin Christine Marek über die Initiative von ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer im Zuge des „Equal Pay Day“ für gleichen Lohn für gleiche Arbeit. „Die ÖVP steht für Chancengleichheit zwischen Mann und Frau. Die Fortführung der Sozialpartnerschaft ist gerade in diesem Bereich ein zentrales Anliegen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss endlich Realität werden“, so Marek. ****

Mit einem Schreiben am 25. September wandte sich Molterer an
die Sozialpartner – an Wirtschaftkammerpräsidenten Leitl und ÖGB-Präsidenten Hundstorfer – um das zentrale Anliegen der ÖVP -gleichen Lohn für gleiche Arbeit - nachhaltig zu bekräftigen. „Vizekanzler Molterer fordert damit die Chancengleichheit für Frauen am Arbeitsmarkt bei den Kollektivvertragsverhandlungen ein und setzt damit einen wichtigen Schritt zu mehr Gleichbehandlung zwischen Mann und Frau. Dabei geht es in erster Linie darum,
gezielt gegen versteckte Diskriminierungen zu arbeiten“, stellt Marek klar. Als Maßnahmen nennt sie beispielsweise die Anrechnung von Karenzzeiten als Vordienstzeiten oder die Weiterbildung für Teilzeitbeschäftigte.

Die Wirtschaft könne „auf Frauen, deren Erfahrungen und Leistungsbereitschaft nicht verzichten“, bekräftigt die Staatssekretärin, die in diesem Zusammenhang auf die ÖVP-Initiativen zur Einführung eines einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes, das Gratiskinderkartenjahr oder die Forderung nach der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf verweist.

Marek ruft in diesem Zusammenhang den von ihr initiierten Unternehmenswettbewerb „Initiative Frauenförderung“ in Erinnerung und unterstreicht die „Notwendigkeit gezielter Maßnahmen“ zur Frauenförderung. Ein weiterführender möglicher Ansatz dafür sei die Etablierung sowie Umsetzung von Frauenförderungsmaßnahmen, die auf drei Säulen ruhen sollten – Bewusstseinsbildung, Beratungsförderung und Umsetzungsförderung.

„Wichtig ist dabei, dass die Förderung von Gleichstellungsaspekten in der Wirtschaft ergänzend zu den bestehenden Förderinstrumenten sein muss“, betont Marek. Für einen Abtausch von Investitionsförderung und Frauenförderung stehe sie nicht zur Verfügung. „Vizekanzler Molterer nimmt sich dem Thema der Gleichbehandlung zwischen Mann und Frau an, und setzt dafür gezielt Maßnahmen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine zentrale Forderung der ÖVP zur Gleichstellung der Frauen“, schließt Marek.

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