Klubobmann Steinkellner: Wenn Cross-Border-Geschäfte der Energie AG platzen, zahlen das die Steuerzahler.

SP-Haider hat sich gegen eigenes Fehlhandeln versichern lassen, nicht die Sicherheit der Geschäfte mit den US-Banken

Linz,26. Sept. 2008 (OTS) - "Jetzt, da die Cross-Border-Geschäfte der Energie AG, denen die Aufsichtsräte von VP und SP vor einigen Jahren zustimmten, durch die Krise der US-Banken auch für Oberösterreich zum Finanzdebakel werden könnten, will sich SP-Landesvorsitzender Haider still und heimlich aus der Verantwortung schleichen", kritisiert der oö. FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner heute.

"Aber damals wurde nicht eine Versicherung abgeschlossen, um etwaige Verluste abzudecken, die aus diesem Cross-Border-Geschäft, mit dem die Kraftwerke der Energie AG in die USA verkauft wurden, entstehen können. Damals wurde nur - mit Geld der Stromkunden - eine Haftpflichtversicherung für Vorstand und Aufsichtsrats der Energie AG abgeschlossen", stellte Steinkellner fest.

"Die beiden Aufsichtsräte der FPÖ haben diesen Fallschirm durch die Haftpflichtversicherung nie gebraucht, weil sie gegen den Verkauf der oö. Kraftwerke ins Ausland gestimmt haben. Aber der Herr Haider, der in den letzten Monaten so tut als sei er der Retter der Energie AG vor bösen Heuschrecken, der hat damals im Aufsichtsrat den Kraftwerks-Deal mit den US-Heuschrecken abgesegnet. Und er hat sich versichern lassen, damit er nur ja nicht für seinen Ausverkauf zur Kasse gebeten werden kann. Wieso lässt er sich denn versichern wenn diese Geschäfte mit den US-Banken ohnehin so sicher und so toll sind? Und jetzt tut er so als habe er damals schon die Sorge um unsere Wasserkraftwerke gehabt. Das ist eine Augenauswischerei."

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