Innenministerin Fekter: Terrorgefahr in Europa darf nicht unterschätzt werden

Gratulation an deutsche Behörden zu erfolgreichem Einsatz - enge Zusammenarbeit mit Österreich

Wien (OTS) - "Wir sind keine Insel der Seeligen. Die Gefahr durch terroristische Aktivitäten darf nicht unterschätzt werden, das zeigen die aktuellen Ereignisse in Deutschland", so Innenministerin Dr. Maria Fekter anlässlich der Verhaftung zweier Terrorverdächtige aus einem Flugzeug am Kölner Flughafen. "Wir sind ständig sehr eng und intensiv mit den deutschen Behörden in Kontakt, deutlich verstärkt in den letzten Tagen. Ich gratuliere den deutschen Behörden, die heute rechtzeitig eine Gefahr aus dem Weg räumen konnten", so Fekter: "Ich bin auch in engem Kontakt mit meinem Amtskollegen Innenminister Wolfgang Schäuble, da auch in diesem Zusammenhang gemeinsame Ermittlungen mit Österreich laufen. Innenminister Schäuble und ich haben uns darauf verständigt, die Sicherheitsmaßnahmen auch in Österreich im Transitverkehr und am Flughafen zu verstärken. Insbesondere auch hinsichtlich jener zwei Personen, die sich auf dem Weg aus terroristischen Ausbildungslagern in Pakistan am Rückweg nach Deutschland befinden sollen".

"Weder Panikmache noch Blauäugigkeit sind angebracht wenn es um terroristische Bedrohung geht, sondern einerseits die Möglichkeit für unsere Behörden, die Kommunikation terroristischer Zellen in weltweiten elektronischen Netzwerken aufzuspüren und andererseits die enge internationale Zusammenarbeit und intensiver Informationsaustausch", so Fekter. Die Innenministerin betont erneut die Notwendigkeit, "dass die Ausbildung in ausländischen Terrorcamps auch in Österreich strafbar sein muss, wenn diese Personen wieder ins Land zurückkehren, denn niemand kann mir erzählen, dass jemand aus reiner Pfadfinderromantik monatelang im Hindukusch campiert. Wir gehen mit Deutschland Hand in Hand in der Bekämpfung terroristischer Gefahren. In diesem Bereich braucht es eine noch stärkere Kooperation der europäischen Staaten".

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