Wehsely eröffnet "Haus Marcus" der Blach-Stiftung

Tagesstätte und Wohngemeinschaft für Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen

Wien (OTS) - Das "Haus Marcus" für Menschen mit schweren geistigen und mehrfachen Behinderungen ist nach rund einjähriger Bauzeit fertig gestellt. Heute, Freitag, wurde die Betreuungsstätte von Initiator Prof. Rudolf Blach und Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely in Anwesenheit von Prof.in Erika Stubenvoll, Zweite Landtagspräsidentin und Vorsitzende der gemeinderätlichen Behindertenkommission, sowie Bezirksvorsteher Norbert Scheed eröffnet. "Das 'Haus Marcus' ist eine wichtige Ergänzung öffentlicher Angebote in Wien und zeigt wie gut die Zusammenarbeit zwischen Privatpersonen, Vereinen und der öffentlichen Hand in der Stadt funktioniert", betonte Wehsely.

Das "Haus Marcus" bietet in der Tagesstätte eine Beschäftigungstherapie für 20 junge Erwachsene. Neun Menschen mit Behinderungen werden in einer Wohngemeinschaft betreut. Im "Haus Marcus" wird ein bedürfnisorientiertes und förderpädagogisches Angebot in Kleingruppen geboten. Ziel ist es unter anderem, die Selbstisolierung der behinderten Menschen aufzubrechen und soziale Kontaktfähigkeiten aufzubauen.****

Das "Haus Marcus" geht auf die Initiative von Prof. Rudolf Blach zurück. Er ist Vater eines behinderten Sohnes und will dessen Betreuung nach seinen Vorstellungen für die Zukunft absichern. Dazu hat er die Blach- Stiftung gegründet und gemeinsam mit der Stadt Wien über den Fonds Soziales Wien und dem Verein GIN (Gemeinwesenintegration und Normalisierung) den Bau des Hauses für Menschen mit Behinderung geplant. Dank des wohnfonds_wien, Fonds für Wohnbau und Stadterneuerung, konnte ein passendes Grundstück in Wien, in der Anton Sattler Gasse, Ecke Doningasse im 22. Bezirk, gefunden werden. Die Gesamtbaukosten für das "Haus Marcus" betragen rund 1,3 Millionen Euro, davon hat die Stadt Wien rund 508.000 Euro aus den Mitteln der Wiener Wohnbauförderung investiert.

Die Stadt Wien bietet ein umfangreiches Netz an Leistungen für Menschen mit Behinderungen an, etwa betreutes Wohnen, Beschäftigungstherapie, die Mobilitätsförderung, die Persönliche Assistenz oder die Ausbildungshilfe. Insgesamt investiert die Stadt Wien derzeit über 180 Millionen Euro für die Unterstützung behinderter Menschen. (Schluss) baj

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