AK Test: Achtung bei Online-Buchung eines Mietautos!

Preise ein und desselben Anbieters auf mehreren Länder-Webseiten vergleichen

Wien (OTS) - Gleicher Autovermieter, selbes Urlaubsland: aber Webseiten-Preis ist nicht gleich Webseiten-Preis. Ein AK Test bei sieben Autoanbietern auf schweizer, österreichischen und deutschen Webseiten zeigt: Wer ein Mietauto für seinen nächsten Urlaub übers Internet bucht, sollte die Preise verschiedener Länder-Webseiten ein und desselben Autoanbieters vergleichen. "Das spart Geld und bessert die Urlaubskassa ganz schön auf", sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Online-Sofortzahlung macht den Preis günstiger -gibt’s aber nur für manche Destinationen.

Der Urlaub ist schon wieder längst vorbei und viele schauen bereits die brandneuen Urlaubs-Winterkataloge durch. Wer sein Urlaubsdomizil mit einem Leihauto erkunden möchte, sollte sich bei der Buchung übers Internet mehrere Länder-Webseiten ein und desselben Anbieters ansehen. "Konsumenten können sparen", sagt Delapina, "die Preisunterschiede zwischen den österreichischen, schweizer und deutschen Websites sind beachtlich."

Der AK Test zeigt: Bei 70 Prozent der Angebote waren die Preise auf der österreichischen und deutschen Website gleich. Mehr als ein Viertel der Angebote war in Österreich teurer als in Deutschland, drei Prozent der Angebote waren billiger. Der Vergleich der österreichischen und schweizer Webseiten zeigt: Fast ein Fünftel der Angebote hat in beiden Ländern den gleichen Preis, bei fast jedem zweiten war Österreich teurer und bei 37 Prozent war Österreich billiger als die Schweiz.

Einige konkrete Beispiele: Wer etwa ein Leihauto bei Avis für Kos oder Rhodos online bucht, dem kann eine Buchung auf der österreichischen Website um rund 17 Prozent teurer kommen als auf der deutschen. Wer ein Mietauto für Rhodos bei Europcar reserviert, sollte das über die deutsche Homepage machen und nicht über die österreichische - so kann er sich 15 Prozent sparen. Wer bei Holiday Autos auf der schweizer Homepage ein Auto für Kos oder Korfu bucht, zahlt in Österreich oder Deutschland um 13 Prozent mehr als in der Schweiz.

Die größte Preisdifferenz ortete die AK bei Europcar, wonach eine Buchung für ein Leihauto für Ibiza auf der schweizer Website um 52 Prozent teurer war als auf der österreichischen Website.

Die AK hat im August 2008 die Preise für Mietautos für zwölf beliebte Urlaubsländer, etwa Mallorca, Rhodos, Korfu, Ibiza, Türkei oder Gran Canaria untersucht. Die AK hat die Angebote auf den deutschen, österreichischen und schweizer Webseiten der Autovermieter Sixt, Budget, Avis, Hertz, Europcar, Sunny Cars, Holiday Autos verglichen und die günstigste Zahlungsform gewählt.
SERVICE: Den Preistest finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

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