Schindler Award Jury trifft in Wien wichtige Entscheidung

10 Architekturprojekte aus 125 eingereichten für Endrunde nominiert

Wien (OTS) - Wien war in den vergangenen Tagen zentraler
Schauplatz für den Schindler Architekturwettbewerb 2007/08 zum Thema «Access for All». Die internationale Jury nominierte nach intensiven Beratungen jene 10 von insgesamt 125 eingereichten Projekten, aus denen im November in Luzern der Gewinner des 3. Schindler Award gekürt wird. Wien war auch das Thema des heurigen Wettbewerbs. Aufgabe war es, ein vorgegebenes Areal der österreichischen Hauptstadt städtebaulich wieder zu beleben. Mitglied der Jury war auch der Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr Rudolf Schicker.

Schicker hob auch die Bedeutung dieses Studentenwettbewerbs für die Stadt Wien hervor: "Der Schindler Award bringt der Stadt Wien neue und innovative Konzepte, die bei der Weiterentwicklung der Stadt eingesetzt werden können. Wir erwarten keine perfekten, umsetzungsreifen Projekte, sondern spannende Ideen, welche bei der Formulierung künftiger Vorhaben integriert werden können. Einige der Konzepte wären es wert, weiter verfolgt zu werden."

Jurymitglied Oswald Schmid, Geschäftsführer von Schindler Österreich meinte zum Schindler Award: "Access for all" beinhaltet die Forderung, allen Menschen eine selbständige und gleichberechtigte Nutzung der gestalteten Umwelt zu ermöglichen und Zugänglichkeit und Mobilität für alle Menschen zu sichern. Es ist Anliegen von Schindler mit dem Award ein sichtbares Zeichen dafür zu setzen, und so einen Beitrag zu leisten, dieses wichtige Thema in der Gesellschaft, der Architektur, den Produkten weiter zu verankern."

Bei den zehn Nominierungen (vgl. Liste Nominierte) handelt es sich um eine Auswahl aus insgesamt 125 Projekten, die von Architekturstudierenden aus ganz Europa eingereicht wurden. Damit sind im Vergleich zum letzten Schindler Award 2005/2006 37 Projekte mehr eingegangen. Das Siegerprojekt und die Ränge zwei bis fünf werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Des Weiteren werden drei Schulen mit einem Preis für ihr Engagement anerkannt. Nebst den Top Ten werden vier weitere Projekte genannt, die sich durch besonders intelligente Lösungen zum Thema Zugänglichkeit hervorheben.

Die Vorsitzende der Jury Professor Françoise-Hélène Jourda führt die hohe Zahl der eingereichten Projekte des Schindler Award - und universelles Design zurück auf das wachsende Interesse am Thema Zugänglichkeit für alle - dem treibenden Grundgedanke des Schindler Award - und universelles Design zurück.

Nach den Worten Jourdas stellte die Wettbewerbsaufgabe eine grosse Herausforderung für die Studierenden dar. Diese mussten mit neuen Ideen ein städtebaulich brachliegendes Areal in Wien wieder beleben. "Die Teilnehmenden waren gezwungen, sich mit einigen grundsätzlichen städtebaulichen Problemen auseinander zu setzen. Dazu gehörten unter anderem starker Verkehr und brachliegender öffentlicher Grund, welcher der Bevölkerung weder als Garten- oder Parkanlage noch für andere gesellschaftliche Zwecke diente. Zudem galt es, das betreffende Areal an den öffentlichen Verkehr anzubinden und einen Flussabschnitt in das Projekt zu integrieren."

Nebst den besten Projekten werden drei der zehn durch die nominierten Projektteams vertretenen Bildungsinstitutionen ausgezeichnet. Damit wird das Engagement der Architekturschulen gewürdigt, die den Wettbewerb durch die Teilnahme ihrer Studierenden unterstützt und das Thema Zugänglichkeit in ihren Lehrplan integriert hatten. Die betreffenden Institutionen werden an der Preisverleihung im November bekannt gegeben und ihre Leistungen in der Form eines finanziellen Forschungsbeitrags anerkannt. Vier weitere Projekte (vgl. Liste Besondere Erwähnungen) haben die Aufmerksamkeit der Jury auf sich gezogen. Deren Bewertung reichte zwar nicht für eine Nominierung aus, aber alle vier lieferten bemerkenswerte und innovative Ideen für die Verbesserung der Mobilität von Behinderten im städtischen Raum.

Besonders erfreulich für Österreich ist es, dass auch beim 3. Schindler Award jeweils ein Projekt einer österreichischen Studentengruppe unter den besten zehn nominierten Projekten (Projekt Nr. 112, Technische Universität Graz, David Scheibner und Richard Huber unter der Betreuung von Prof. Grigor Doytchinov) bzw. unter den besonders erwähnten Projekten (Projekt Nr. 80, Technische Universität Wien, Bettina Schnedl und Philipp Sulzer unter der Betreuung von Prof. Christa Illera) liegt.

Alle nominierten Projektteams und ihre Dozenten sowie die vier speziell erwähnten Teams sind zur Preisverleihung herzlich eingeladen.

Schindler Konzern

Der Schweizer Schindler Konzern ist weltweit der größte Lieferant von Fahrtreppen und der zweit größte Hersteller von Aufzügen. Mit rund 43.000 Mitarbeitenden ist Schindler weltweit in über 130 Ländern und mehr als 1.000 Geschäftsstellen vertreten. Schindler Produkte sorgen täglich für den Transport von weltweit über 900 Millionen Menschen.

Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH
Vertriebs-, Montage- und Serviceorganisation Österreich

Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH ist die Österreichische Tochter des Schindler Konzerns. Langjährige Erfahrung, höchste Produktqualität, Flexibilität und umfangreiche Kundenbetreuung zeichnen dabei die Leistungen von Schindler aus und sichern so auch in Österreich eine Markt führende Position.

Ein Bild der Jury kann dem Presse Download Center auf www.schindleraward.com entnommen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf http://www.ots.at .

Rückfragen & Kontakt:

Elke Sima, Öffentlichkeitsarbeit Schindler Österreich
Tel. +43 1 601 88 3524, Fax +43 1 601 88 3545
elke.sima@at.schindler.com
www.schindler.com / www.schindleraward.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004