Franz Fischler wehrt sich gegen Krone-Hetzkampagne

Kronen Zeitung soll mit unwahren Behauptungen gegen Fischler zur Gentechnik aufhören

Wien (OTS) - "Mark Perry und die Kronen Zeitung sollen mit Ihren unwahren Behauptungen zu meiner Haltung zur Gentechnik aufhören, sonst behalte ich mir rechtliche Schritte vor", sagt Franz Fischler bezüglich der nun schon seit Tagen laufenden Hetzkampagne der Kronen Zeitung gegen ihn. "Weder bin ich ein Lobbyist für Gentechnikfirmen, noch habe ich jemals WTO-Verhandlungen zum Thema Gentechnik geführt. Außerdem: Bislang konnte mich die Gentechnikindustrie nicht von den Vorteilen ihrer Produkte überzeugen:"

Fischler zitiert darüber hinaus den Verband der Agrarjournalisten und -publizisten in Österreich, die als Reaktion auf die Berichte in der Kronen Zeitung in einem offenen Brief am 22. September folgendes geschrieben haben: "Wenn sich eine Zeitung ohne wenn und aber in den Dienst einer politischen Partei stellt, so ist das ihre Sache und vielleicht noch die Sache ihrer Leser. Wenn jedoch zu diesem Zweck eine glatte Falschmeldung über eine Veranstaltung eines inter-nationalen Verbandes (International Federation of Agricultural Journalists; IFAJ) herhalten muss, dann ist das nicht nur journalistisch absolut unredlich, dann grenzt das an Rufschädigung und ist auch in Wahlkampfzeiten zu verurteilen."

Und weiter: "Der im Artikel zitierte Franz Fischler hat sich in keinem Teil der eineinhalbstündigen Debatte für den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft in Österreich bzw. in der EU ausgesprochen. Er hat diese seine Haltung in der Diskussion auch deutlich unterstrichen."

"Es ist schon erbärmlich, dass eine angeblich unabhängige Zeitung und ihre Journalisten zu Gunsten ihrer Wahlkampagne für die SPÖ jeglichen Anstand verloren haben", meint Fischler abschließend.

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