Wahlempfehlung der Österreichischen Partei für alle Nichtwähler

Wien (OTS) - Die "Österreichische Partei für alle Nichtwähler" tritt nicht zur Nationalratswahl 2008 an, obwohl sie das größte Wählerpotenzial hinter sich hat. Bei der Vorstandssitzung am 17.09.08 wurde beschlossen, eine Wahlempfehlung mit folgender Begründung abzugeben:

Die außergewöhnliche Unzufriedenheit mit den im Parlament vertretenen Parteien veranlasst uns zu diesem Schritt. Diese Unzufriedenheit ist in fast allen Gesellschaftsschichten anzutreffen und zieht sich quer durch alle Parteien.

Die Meinung der Bürger ist: Die Politiker haben uns schon längst an Brüssel verkauft und unterstützen die Entrechtung der Österreichischen Bevölkerung, denn alle Wahlversprechen sind hinfällig, sollte der EU-Vertrag (Lissabon) in Kraft treten. Zwar sollte dieser durch die Ablehnung der Iren seine Rechtskraft verlieren, die EU-Politiker jedoch, allen voran der derzeitige Ratspräsident Sarkozy, wollen das NEIN von Irland jedoch nicht akzeptieren.

Unsere Politiker haben zum großen Nachteil für Österreich, also für uns alle, diesen EU-Knebelungsvertrag unterschrieben. Sie behandeln die Staatsbürger wie ein lästiges Beiwerk, denn wenn sie vor den Bürgern Achtung hätten, sich besinnen würden, wem gegenüber sie Verantwortung tragen und wer ihre äußerst großzügigen Gehälter bezahlt, dann hätten sie es niemals gewagt, sich einem Mehrheitswunsch des Volkes (mind. 70%), einer Volksabstimmung, zu widersetzen. Österreich kann unter solchen Umständen nicht mehr als Demokratie bezeichnet werden.

Atomkraftwerke werden von der EU bevorzugt gefördert, statt erneuerbare Energien wie Windkraft, Solarenergie, Plastikphotovoltaik, Erdwärme, Bio-Masse, Kleinwasserkraftwerke usw. auszubauen, um von fossilen Brennstoffen wegzukommen und damit unabhängig zu werden.

Auf Initiative der Bürgerinitiative "Rettet Österreich" haben mehr als 270 000 Bürger in kurzer Zeit für eine Volksabstimmung über den EU-Vertrag unterschrieben. Die Proteste waren beachtlich, obwohl nur die Kronenzeitung darüber berichtete. Der staatliche ORF hat in dieser Zeit die gesetzlich vorgeschriebene Berichterstattungspflicht trotz vehementer Proteste aufs Gröbste verletzt. Die Mehrheit der Bürger blieb damit uninformiert, eine mögliche Bürgerbeteiligung an diesen Protestaktionen wurde dadurch massiv eingeschränkt. Die Politik der Desinformation und des Verschweigens wichtiger Bürgerbedürfnisse muss beim ORF und auch anderen Medien endlich ein Ende haben.

Nachdem sich Politiker und EU-Beamte von den Lobbys scheinbar erpressen lassen und Österreich nun genmanipulierte Lebens- und Futtermittel genehmigen muss, ist bei der Bevölkerung Feuer am Dach. Vor allem verantwortungsvolle Landwirte und Bio-Bauern sind wehrlos betroffen. Wenn wir reinen Wein bestellen, wollen wir auch reinen Wein trinken und keinen chemischen Cocktail. Industriegesellschaft gegen Konsumenten- und Umweltschutz - "Verkaufts mei Gwand, i fahr in Himmel" scheint die Devise unserer Politiker zu sein. Die Politiker verkaufen aber nicht IHR schönes Gewand, sondern UNSER Gewand und das Vermögen der schwer schuftenden Staatsbürger.

Dazu kommt, dass der NATO General Eikenberry, stellvertretender Vorsitzender des NATO-Militärkomitees jetzt an Österreich herantritt und sich wünscht, dass 150 freiwillige Österreicher in Afghanistan an die Front gehen. Ab dem 1.1.2009 muss er nicht mehr bitten, er wird uns BEFEHLEN, eine beliebige Anzahl Soldaten mit von uns armen Würsteln berappten Eurofightern in den Krieg zu ziehen (Solidaritätsklausel), um für die Konzern- und Kolonialinteressen anderer Mächte als Kanonenfutter missbraucht zu werden. Damit wir uns daran gewöhnen: Jetzt am Anfang sind es nur 150 Freiwillige, mit Beitritt zur NATO ist die Freiwilligkeit beendet. Außerdem besteht die NATO auf weiterer Aufrüstung.

Um diese Kosten bestreiten zu können, wird unser Sozialsystem und unsere ganze Volkswirtschaft noch mehr als bisher belastet, ja zerstört werden. Und das zu Gunsten der totalen Aufrüstung zum Führen von Rohstoffkriegen für fremde, machthungrige Heuschrecken, denen das Wohlergehen der Völker so was von egal ist. Im Gegenteil, nach einer derartigen Zerstörung können diese Mächte ja auch wieder lukrativ aufbauen (siehe Irak-Krieg - die US Wirtschaft hat sich mit dem Wiederaufbau von Kuwait auf wundersame Weise wieder super erholt).

Das neutrale Österreich führt aber keine Kriege.

Gentechnik Volksabstimmung

Die Vorbereitungen für eine Volksabstimmung für ein Gentechnik freies Österreich, wird von "Rettet Österreich" in Angriff genommen, egal, wie die Wahlen ausgehen. Annähernd 80% der Bevölkerung ist gegen die Einführung von genmanipulierten Lebens- und Futtermitteln, auch in der Landwirtschaft wird sie abgelehnt.

Weitere Informationen bitte auf der Webseite nachlesen www.rette-oesterreich.at, denn es gibt noch wesentlich mehr Gründe, dieser Wahlempfehlung nachzukommen.

Das Komitee Weltkulturerbe für Grinzing unterstützt ebenfalls diese Wahlempfehlung, denn Kulturgüter in Wien, Grinzing und in ganz Österreich sind für die uns nachfolgenden Generationen instand zu setzen und zu erhalten. Den Bagger-Lobbys, die sich über alles hinwegsetzen und Kulturgüter zerstören, muss wirksam entgegen getreten werden. www.weltkulturerbe-grinzing.at

Der Vorstand der Österreichischen Partei für alle Nichtwähler hat einstimmig beschlossen, alle Nichtwähler aufzufordern, die Bürgerinitiative "Rettet Österreich" bei der Nationalratswahl am 28.09.08 zu wählen, denn es ist für alle Bürger Gefahr im Verzug. Und der Wähler kann den Weg gerade diesmal erfolgreich in eine bürgerfreundliche Richtung lenken. Wir sind es unseren Kindern schuldig, Österreich wieder lebenswert, neutral und autark zu machen und zu erhalten!

Rückfragen & Kontakt:

"Dieses Mal gehst Du zur Wahl"
Michael Lenzenhofer
Bundesparteiobmann der Österreichischen Partei für alle Nichtwähler
1190 Wien-Grinzing, Himmelstraße 3
Tel.: 06991 925 12 45

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