VP-Mayrhofer ad Krankenhaus Nord: "Ignorant ist alleine die SPÖ"

Keine Informationen bezüglich Verkehrsplanungen rund um geplanten Spitalsneubau

Wien (OTS) - "Die SPÖ-Floridsdorf und Frau Bluma wären gut beraten, anstelle von Presseaussendungen endlich ihren Informationspflichten nachzukommen", reagiert die Klubobfrau der ÖVP Floridsdorf, Andrea Mayrhofer, scharf auf eine am Donnerstag erfolgte Aussendung der SPÖ Floridsdorf.

"Wir fordern seit Monaten, dass die BezirksvertreterInnen in Floridsdorf endlich über die geplanten Verkehrsmaßnahmen rund um das SMZ-Nord in Floridsdorf informiert werden. Offenbar gibt es diesbezüglich aber weder ein Konzept noch eine Planung. Anders kann ich mir die Vorgehensweise seitens des Bezirksvorstehers und der SPÖ nicht erklären", so Mayrhofer weiter.

Obwohl in der Geschäftsordnung für Bezirksvertretungen unter Verordnung des Bürgermeisters, Artikel I, §1, Absatz 4, festgelegt ist, dass im Falle der Errichtung von städtischen Krankenanstalten vor der Entscheidung durch das zuständige Organ die Bezirksvertretungen anzuhören sind, gab es bis dato weder eine Anhörung noch wirkliche Informationen für die BezirksvertreterInnen in Floridsdorf.

Verkehrskonzept längst überfällig

"Das Hauptproblem ist ja das zu erwartende Verkehrschaos, denn die Brünnerstraße und die Abfahrten von der Nordbrücke sind jetzt schon über Gebühr belastet und das Bezirkszentrum verkommt immer mehr zu einer Stauzone", so Mayrhofer. "Wir erwarten uns, dass hier rasch Konzepte erarbeitet und die Verlängerung der U6 zumindest bis zum zukünftigen Spital umgehend verwirklicht werden".

Glatte Themenverfehlung

Ein Sozialvormittag mit dem Generaldirektor des Krankenanstaltenverbundes sei zwar zu begrüßen, in diesem Fall aber eine glatte Themenverfehlung. "Wie zu erwarten, gab es ja keinerlei neue Informationen und schon gar keine zu dem drohenden Verkehrskollaps, was ja auch nicht in das Aufgabengebiet des Generaldirektors fällt", stellt die VP-Klubobfrau fest.

"Ich fordere noch einmal die verantwortlichen Herrschaften der SPÖ auf, sich endlich auch mit den VertreterInnen der anderen Fraktionen an einen Tisch zu setzen, zu informieren und schließlich auch rasch im Sinne der Floridsdorfer Bevölkerung zu handeln. Das gängige Motto der Floridsdorfer SPÖ "Abwarten was passiert" ist mittlerweile unerträglich, die Floridsdorferinnen und Floridsdorfer haben sich mehr Engagement und Einsatz verdient", schließt Mayrhofer.

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