Freizeit-Symposium im Wiener Rathaus: Die Zukunft der Spielplätze

Wien größter Spielplatzplaner - über 500 Spielplätze und 200 Trendsportanlagen - Spielgeräte zum Ausprobieren im Rathauspark

Wien (OTS) - Wie schauen die Spielplätze der Zukunft aus? Wie verändern sich die Ansprüche der Kinder und Jugendlichen? Welche Bedeutung haben Spiel und Freiraum für das Gemeinsame zwischen Generationen? Wie können auch mit knappen Budgets attraktive Spiel-und Freiräume in unseren Städten angeboten werden? Wie können Städte und ihre Planer, ihre Betreuer sowie Spielgerätehersteller in Zukunft agieren? Diesen Fragen widmen sich heute und morgen Spielraum-Planer und Erhalter aus ganz Österreich im Wiener Rathaus. Gewisse Trends zeichnen sich bereits ab: Spiel als Generationenverbindung, Freiraum als Medium, an dem Jung und Alt partizipieren, Diversität und Gender Mainstreaming als wesentliche Ansatzpunkte. "Die Herausforderungen an die Städte und Kommunen als Spielplatzerrichter und -erhalter sind enorm. Ansprüche an die Spielplätze und Freiräume der Kinder und Jugendlichen ändern sich, wir versuchen mit unserem Angebot in Wien diesen gerecht zu werden und gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern die Plätze zu gestalten und ihnen zugleich möglichst viel Freiräume zu bieten", so Umweltstadträtin Ulli Sima am Donnerstag.

Neben Theorie viel Praxis: temporärer Spielplatz im Rathauspark

Die Auseinandersetzung mit differenziertem Spiel trägt zur Weiterentwicklung der interkulturellen Komplexität unserer Städte bei. Pädagogische und medizinische Annäherungen werden anlässlich der Tagung ebenso beleuchtet wie Spielplatzplanung und einfache praktische Erfahrungsberichte. Damit das Thema nicht zu theoretisch wird, errichten die Wiener Stadtgärtner im Rathauspark einen temporären Spielplatz - zum Besichtigen, Verweilen und natürlich zum Bespielen. Tagungsteilnehmer, Kinder, Jugendliche und Junggebliebene sind gleichermaßen dort willkommen und können sich von dem Top-Angebot der MA 42 in Sachen Spielplätze überzeugen.

Wien ist die größte Spielplatzplanerin und Betreuerin Österreichs

Wien ist österreichweit die größte Spielplatzerhalterin/Planerin/Betreuerin - mit 500 Spielplätzen und 200 Trendsportanlagen (skateboard, beachvolleyball, streetball, inline-skaten) und hat deshalb einen reichen Erfahrungsschatz vorzuweisen. Wiener Spielplätze sind demnach richtungsgebend für das ganze Bundesgebiet. Schon seit längerem wurden in Wien diesbezügliche Parkplanungsrichtlinien - inklusive Richtlinien für Spielplatzgestaltung und Erhaltung - ausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht natürlich die Förderung der Kreativität. Zum Beispiel mit Wasser oder durch Schaffung von naturnahen Spielräumen, die von den Wiener Stadtgärten liebevoll ausgestaltet und nicht nur mit Geräten ausgestattet werden. Interessante spürbare Wegbeläge führen die Spielraumbesucher und machen so Spielplätze erlebbar. Eine authentisch-ortsspezifische Spielraumgestaltung fügt den Spielraum letztlich harmonisch in ein Ganzes. Relativ neu sind Spielräume für alle Generationen 0 bis 99 - wie sie bereits im Generationenpark Kagran seit 2007 und seit wenigen Tagen im Kabelwerk-Aktivpark zu finden sind. Die Berücksichtigung des Gender Mainstreaming lässt auch durchsetzungsschwächere SpielplatzbesucherInnen "ihren" Spielraum aneignen. Durch barrierefreie Ausgestaltung ohne Stufen - mit geringen Neigungen und Spielgeräten, die auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind - wird niemand ausgeschlossen. Die pädagogisch geschulten ParkbetreuerInnen der MA 13 sorgen in vielen Wiener Parkanlagen für sinnvolle und konstruktive Nutzung des vorhandenen Spielangebotes, das sich ständig erweitert und weiterentwickelt.

Themenspielplätze als großer Renner

Vielerorts werden in Wien neuerdings Themenspielplätze angeboten: die Wasserspielplätze auf der Donauinsel, im Theodor-Körner-Park oder An der Liesing; andere beliebte Themenspielplätze sind der Kontinentespielplatz Kaisermühlen, der Schiffmühlenspielplatz Stadlau oder der Mädchenspielplatz im Mortarapark, um nur einige Beispiele der jüngeren Zeit zu nennen.

Auch Sicherheit im Spielraum ist ein wesentlicher Aspekt:
ausreichende Beleuchtung, die Einsehbarkeit und soziale Kontrolle fördert und Angsträume vermeidet, findet heute bei allen Spielplätzen Berücksichtigung. Und nicht zuletzt dienen auch gesetzliche Regelungen wie Hunde- und Rauchverbot auf Spielplätzen diesem Aspekt. Regelmäßige Spielplatzkontrollen gemäß ÖNorm - durch ausgebildete SpielplatzexpertInnen der Wiener Stadtgärten - minimieren auch das Unfallrisiko. Am Symposium nehmen um die 220 Fachleute aus den verschiedensten Bereichen aus Österreich teil.

o Info: Spiel- & Freizeitsymposium im Wiener Rathaus, 25./26. September 2008: www.ifau.at/index.php?id=307 rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

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