Mitstimmen und mitbestimmen

LH Sausgruber: Vom Wahlrecht Gebrauch machen

Bregenz (VLK) - Insgesamt 262.559 Vorarlbergerinnen und
Vorarlberger sind am Sonntag, 28. September, aufgerufen, bei der Wahl zum Nationalrat ihre Stimme abzugeben. Die Anzahl der Wahlberechtigten ist im Vergleich zur NR-Wahl 2006 um 12.038 (+4,79 Prozent) gestiegen. Erstmals können am Sonntag auch rund 8.900 Vorarlberger Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wählen, informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber, der an alle appelliert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Für Fragen zur Wahl wurde im Amt der Vorarlberger Landesregierung eine Wahl-Hotline eingerichtet (05574/511-21880).

Erstmals sind bei dieser Wahl auch Sechzehnjährige (wenn sie am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben) und Siebzehnjährige aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Für das Land bedeutet das rund 8.900 zusätzliche Wahlberechtigte. Insgesamt sind 262.559 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger wahlberechtigt. Die Wahllokale in den Gemeinden werden in der Regel zwischen 7.00 und 8.00 Uhr öffnen und zwischen 12.00 und 13.00 Uhr schließen.

Zehn wahlwerbende Parteien

Von den insgesamt 183 Mandaten entfallen auf den Landeswahlkreis für Vorarlberg acht Mandate, vier auf den Regionalwahlkreis Nord (Bezirke Bregenz und Dornbirn) und vier auf den Regionalwahlkreis Süd (Bezirke Feldkirch und Bludenz). Es kandidieren zehn wahlwerbende Parteien:

Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
Österreichische Volkspartei (ÖVP)
Die Grünen - Die Grüne Alternative (GRÜNE)
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
BZÖ - Liste Jörg Haider (BZÖ)
Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ)
Liberales Forum (LIF)
Unabhängige Bürgerinitiative Rettet Österreich (RETTÖ)
Die Christen (DC)
Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser (FRITZ)

Parteistimme und Vorzugsstimmen

Bei der Nationalratswahl können neben der Parteistimme auch zwei Vorzugsstimmen vergeben werden, eine für einen Bewerber bzw. eine Bewerberin der Landesparteiliste, eine weitere für einen Bewerber bzw. eine Bewerberin der Regionalparteiliste der gewählten Partei.

Wahlkarten noch bis 26. September zu beantragen

Wahlberechtigte, die am Wahltag in ihrer Heimatgemeinde nicht wählen können (etwa wegen Ortsabwesenheit oder weil sie ständig im Ausland leben) können entweder mit Wahlkarte in einem Wahlkartenlokal außerhalb der Wohnsitzgemeinde oder mittels Briefwahl ihre Stimme abgeben. Die Stimmabgabe im Briefweg kann sowohl im Inland als auch vom Ausland aus erfolgen. Die Stimmabgabe kann sofort nach Erhalt der Wahlkarte bis spätestens am Wahltag bis 17 Uhr erfolgen. Die Briefwahlkarte muss bis zum achten Tag nach dem Wahltag, 14 Uhr, bei der Bezirkswahlbehörde einlangen. Wichtig: Erfolgt die Briefwahl im Inland, ist die Wahlkarte im Postweg an die Bezirkswahlbehörde zu übermitteln.

Wahl-Hotline

Eigens für die Wahl ist von der Landeswahlbehörde eine Wahl-Hotline (05574/511-21880) eingerichtet worden. Alle weiteren Informationen zur Wahl sind auch im Internet unter www.vorarlberg.at/wahlen abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

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Tel.: 05574/511-20145
Fax: 05574/511-20190
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