Betriebsräte/innen fürchten Verschlechterung der Ausbildung der Ärzte/innen und der Arbeitsbedingungen des Universitätspersonals bei Öffnung des Hochschulzugangs

Wien (OTS) - Im neuen Studienplan hat eine überwiegende praktische und in Kleingruppen organisierte neue Ärzteausbildung zu einer wesentlichen Abnahme der Studienabbrüche, Verkürzung der Studiendauer und zur Verbesserung der Qualifikation der Jungärzte/innen geführt. Eine massive Erhöhung der Studierenden wird unweigerlich zu einer Verschlechterung der Ausbildungsqualität führen, wenn nicht alle notwendigen personellen, räumlichen und finanziellen Voraussetzungen neu dafür geschaffen werden. Gleichzeitig würden sich die Arbeitsbedingungen des Universitätspersonals nachhaltig verschlechtern.

Um die spitzenmedizinische Versorgung für die österreichische Bevölkerung und die Forschung auf internationalem Niveau sicher zu stellen, muss vor der Erhöhung der Studenten/innenzahlen die Finanzierung der dazu notwendigen strukturellen Maßnahmen gesichert sein.

Gleichzeitig fordern wir die Lösung der ohnedies bereits anstehenden Probleme der Universitäten: die Sanierung der Bausubstanz auch im Sinne des Arbeitnehmer/innenschutzes, die Einhaltung der höchstzulässigen Arbeitszeiten und die Finanzierung des ausverhandelten Kollektivvertrages für die Universitätsangestellten.

Rückfragen & Kontakt:

Betriebsräte/innen der Medizinischen Universitäten Wien,
Graz und Innsbruck:

Medizinische Universität Wien:
Ass.Prof.Ing.Dr. Ingwald Strasser
Tel.: 0664 5127056

Medizinische Universität Graz:
Univ. Prof. Dr. Gerhard Schuhmann
Tel.: 0664 5010634

Medizinische Universität Innsbruck
Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler
Tel.: 0669 12369897

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0019