Kdolsky bei der AUVA-Zentralbetriebsrät/innen-Konferenz in Schladming

Gesundheitsförderung und Prävention müssen als vierte Säule im österreichischen Gesundheitssystem gesetzlich verankert werden

Wien, 23. September 2008 (OTS) - Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky besuchte heute, Dienstag, die dreitägige Konferenz (vom 22. bis zum 24. September 2008) der Zentralbetriebsrät/innen der AUVA in Schladming. Im Rahmen ihrer Rede verwies sie auf das im Europavergleich qualitativ hochwertige österreichische Gesundheitswesen. Gleichzeitig sei jedoch notwendig, dass die Beschäftigung mit Gesundheitsförderung und Prävention zusätzlich verstärkt werden müsse. "Auch innerhalb des Landes wird das Gesundheitssystem geschätzt. Zwei Drittel der befragten Österreicher sind mit ihrem Gesundheitssystem zufrieden. Diese Qualität nicht nur zu sichern, sondern auch auszubauen, muss unser Anliegen für die Zukunft sein", so die Gesundheitsministerin.

Im Aufgabenbereich der sozialen Unfallversicherung fallen unter an anderem die Heilbehandlung, Rehabilitation und Renten sowie die Prävention bei Arbeitsunfall. "Die AUVA zählt zu jenen Institutionen im österreichischen Gesundheitssystem, die als der Ansprechpartner in Fragen Unfallverhütung und Arbeitsplatzsicherheit ist. Sie gilt hier als vorbildlich und besonders aktiv. Effiziente Investitionen in die Prävention von Unfällen und Berufskrankheiten vermindern die Notwendigkeit der Behandlung und verringern so menschliches Leid, aber auch Kosten", so Kdolsky weiter.

Derzeit würden im Ministerium die Vorarbeiten für ein Präventionsgesetz geleistet, das von der nächsten Regierung umzusetzen sein werde. "Die Prävention muss als vierte Säule im Gesundheitswesen gesetzlich verankert werden", betonte die Gesundheitsministerin. Zudem werde es erforderlich sein, mehr finanzielle Mittel für die Prävention einzusetzen. "Der Präventionsgedanke muss an vorderste Stelle gebracht werden. Schließlich profitieren alle davon - der einzelne Bürger, die Unternehmen und auch die soziale Krankenversicherung", so die Gesundheitsministerin abschließend.

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