Österreicher wollen gentechnikfrei bleiben!

Wien (OTS) - "Wenn Sie die Natur sich nicht selbst anpassen kann dann müssen wir es eben für sie tun" (Zitat Franz Fischler). Dass der frühere Eu-Kommissar und jetzige Molterer-Komiteechef und Gentechniklobbyist Franz Fischler jetzt auch noch Gott spielen möchte wird die unabhängige Bürgerinitiative "Rettet Österreich" RETTÖ nicht zulassen.

Auch die Positionen der anderen Parteien zur Gentechnik im Essen sind keineswegs beruhigend. "Rettet Österreich" präsentiert die wahren Pläne der Parteien zur Gentechnik abseits der Wahlversprechen.

Darüber hinaus haben Experten von Rettet Österreich einen Plan erarbeitet wie die Salamitaktik der Genlobby nachhaltig durchkreuzt werden kann, wie Österreich gentechnikfrei bleibt und wie bereits an die EU verlorenes Terrain zurückerobert werden kann.

Zentraler Schritt dazu ist eine Volksabstimmung mit dem Ziel eines Gentechniksperrgesetzes ähnlich dem Atomkraftsperrgesetz.

Prof. Alfred Haiger auf der Pressekonferenz: Ich bin so dankbar dass es "Rettet Österreich" gibt, denn der Widerstand der Bevölkerung ist genauso wichtig wie die Regierung!

Keine der etablierten Parteien thematisiert die Gentechnik, obwohl sie von den Österreichern Landwirtschaft und Lebensmittel strikt abgelehnt wird (1,2 Mio. Österreicher haben sich im Volksbegehren 1997 gegen die Gentechnik ausgesprochen!).

Die Lösung ist einfach: Wir Bürger wählen uns jetzt selbst - Rettet Österreich (RETTÖ) gibt den Menschen statt den Konzernen die Macht.

Rettet Österreich initiiert jetzt eine Volksabstimmung für ein gentechnikfreies Österreich.

"Die Zeit ist reif für eine neue Debatte über den Einsatz von manipulierten Pflanzen", wurde Ex-EU-Kommissar Franz Fischler am 22.9.08, in der Kronenzeitung zitiert.

Franz Fischler ist Mitglied in der Gentechnik-Lobbyistengruppe IPC in der Welthandelsorganisation WTO. Zu den wenigen auserwählten Kollegen zählen u.a. Caspar Ridley, Chef des Gentechnikkonzerns Syngenta und Jerry Steiner, Vizepräsident des weltgrößten Gentechnikkonzerns Monsanto.

In seiner Ära als EU-Kommissar wurde 1996 erstmals der kommerzielle Anbau von Gentechnik-Pflanzen zugelassen und 1998 mit der EU-Biopatentrichtlinie grünes Licht für die Patentierung von Leben gegeben.

Wilhelm Molterer legte 2001 als Landwirtschaftsminister einen Entwurf zur Saatgut-Gentechnik-Verordnung vor, bei der eine gentechnische Verunreinigung von 0,5 Prozent hätte toleriert werden sollen. Hätten nicht heftige Proteste diese Verordnung in letzter Sekunde zu Fall gebracht, wäre mit einem Schlag der gesamte Maisanbau Österreichs unwiederbringlich verunreinigt gewesen. Stattdessen wurde ab 2002 das strengste Saatgutgesetz Europas mit einer Nulltoleranz für Gentechnik installiert. Der Erfolg ist durchschlagend: Innerhalb weniger Jahre verdreifachte sich aufgrund der hohen Nachfrage für garantiert gentechnischfreie Saaten die Saatgut-Vermehrungsfläche für Raps und Mais in Österreich.

Die SPÖ war es, die vor zehn Jahren mit der Unterschrift des damaligen Finanzministers Rudolf Edlinger die Patentierung von Leben EU-weit billigte (EU-Biopatentrichtlinie). Dadurch öffnet man der Gentechnikindustrie das Tor zur Macht. Denn so wird es möglich, die Weltherrschaft über die Nahrung zu übernehmen.

Die Grünen kämpfen zwar scheinbar entschlossen gegen die Gentechnik, doch der Schein trügt, wie das Beispiel der am 1.1.2009 in Kraft tretenden EU-Bioverordnung zeigt: Hier unterstützten sie die Hinaufsetzung des österreichischen Gentechnik-Grenzwertes in Bio-Ware durch Kontamination von außen von 0,1 auf 0,9 Prozent.

FPÖ/BZÖ haben gemeinsam mit der ÖVP im Mai 2005 die Patentierung auf Leben in Österreich ermöglicht.

In punkto Gentechnik ist - wie bei der direkten Demokratie - die Schweiz das große Vorbild: Die Eidgenossen haben nicht nur mit einer Volksabstimmung den Gentechnik-Anbau strikt verboten, sondern sie haben durch Druck auf den Handel auch gentechnikfreie Futtermittelimporte beim Soja durchgesetzt. Es gibt also keinen Grund, warum Österreich nicht auch komplett gentechnikfrei gemacht werden soll. Das Volk soll entscheiden!

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Wilfried Auerbach
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