SP-Krotsch kritisiert reaktionäres Rollenbild der ÖVP

ÖVP-Frauenpolitik verantwortungslos und nicht im Sinne der Frauen

Wien (SPW) - "Für mich kommt es fast schon einer schlimmen Bedrohung gleich, wenn die ÖVP-Frauen ‚bereit für die Verantwortung’ sind und ‚für die Durchsetzung ihrer Forderungen kämpfen’. Für die Frauen in Österreich wäre das wieder ein Rückschritt in die kaum vorhandene Frauenpolitik der ÖVP während der langjährigen schwarz-blau-orange geführten Bundesregierung!", stellte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch am Dienstag bezugnehmend auf die Präsentation der ÖVP-Frauenpolitik.****

So mussten die Österreicherinnen jahrelang eine Regierung ertragen, die sich nicht für die Belange der Frauen einsetzte. "Diese Zeit ist zum Glück vorbei, und wir hatten mit der sozialdemokratischen Frauenministerin Doris Bures endlich wieder eine Frau in der Regierung, die viel für die Österreicherinnen erreichen konnte. Sei es bei der Förderung und Unterstützung im Beruf oder beim Ausbau von flexiblen Kinderbetreuungsplätzen. Wenn heute die Bundesfrauenvorsitzende Maria Rauch-Kallat das Pensionssplitting als ein Ziel der Frauenpolitik der ÖVP vorstellt, dann ist das eine große Blamage für die ÖVP, die wohl noch immer nicht verstehen kann, das solche Systeme nicht zur Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau beitragen können", so die Frauensekretärin. Scheinbar sei dies aber auch nicht das erklärte Ziel der ÖVP-Frauenpolitik: "Unter dem Deckmäntelchen der Moderne versucht die ÖVP ihre rückschrittlichen Rollenmuster zu verbergen. Darum braucht Österreich unbedingt wieder eine sozialdemokratische Frauenministerin, die die Gleichberechtigung ernst nimmt und eine engagierte Frauenpolitik umsetzt!", schloss Krotsch. (Schluss) nk

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0005