GPA-DJP zur AUA: Vorstand soll sich an Beteiligungsspielregeln halten

Änderung von Schichtplänen nur in Abstimmung mit Beschäftigten und Betriebsrat

Wien (GPA-DJP) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) begrüßt, dass der Vorstand der Austrian Airlines heute Nachmittag die MitarbeiterInnen der Technik über die aktuellen Entwicklungen rund um die Kollektivvertragsverhandlungen informiert. Offenbar sind diese Schritte notwendig, um das nötige Vertrauen unter den MitarbeiterInnen wieder herzustellen.

"Wir erinnern aber den Vorstand ausdrücklich daran, dass Änderungen des Schichtplanes nur im Einvernehmen mit den Beschäftigten und dem Betriebsrat vorgenommen werden können. Außerdem soll der Vorstand die betroffenen Angestellten der Technik darüber informieren, dass die Gewerkschaft deponiert hat, dass Änderungen im Schichtplan perspektivisch nicht mit dem Verlust von Überstundenzulagen verbunden sein dürfen", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-DJP, Karl Proyer.

"Befremdlich ist für uns auch, dass der Vorstand seit Monaten verweigert, den Betriebsrat Einblick in den Wartungsvertrag mit der Lufthansa zu gewähren. Dies wäre in der Tat eine wichtige Maßnahme im Sinne von Vertrauensbildung und Transparenz", so Proyer.

Die GPA-DJP rät den Beschäftigten davor ab, eine Zustimmung zu einer Neugestaltung der Schichtpläne zu geben.

ÖGB, 23. September 2008 Nr. 518

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