FPÖ besorgt Geschäfte eines Holocaustrevisionisten mittels parlamentarischer Anfragen und Pressekonferenz und will älteste jüdische Schule Wiens vernichten

Wien (OTS) - Forderung nach Abschaffung des Verbotsgesetzes daher nicht überraschend und einschlägige Aussagen im Organ der Freiheitlichen Akademiker "Die Aula" nicht verwunderlich, ebenso nicht die Wortwahl von "Sonderbehandlung" in der parlamentarischen Anfrage.

Die FPÖ unterstützt in einer parlamentarischen Anfrage an die Justiz- und die Unterrichtsministerin den Holocaustrevisionisten M.A. Friedmann und versucht seinen Kindern provokativ den Zugang in jüdische Schulen unter Verletzung des verfassungsmäßigen Rechtes auf Religionsfreiheit und der Rechte von Privatschulen zu erzwingen.
Die heutige Pressekonferenz verleitet zur Interpretation daß die FPÖ Tage vor der Nationalratswahl sich die Stimmen einschlägiger Kreise sichern will. Das demokratische Österreich wird eine entsprechende Antwort erteilen. Ein entsprechender Aufruf ergeht auch an Abgeordnete des Nationalrates.

Die im TV vorgebrachte Forderung nach Abschaffung des NS-Verbotsgesetzes konnte daher nicht überraschen und zeigt nur den wahren Charakter von Funktionären dieser Partei.

Wegen einschlägigen Inhalten im FPÖ-Organ "Aula" wurde Anzeige erstattet.

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