ARBÖ: Trotz jüngstem Preissprung muss Eurosuper in Österreich noch weiter sinken

Zweigeteilter Markt in Österreich - Preissteigerungen in Europa durch stärkeren Euro abgefedert

Wien (OTS) - Von gestern auf heute sind die Preise für Diesel mit 1,238 Euro und Eurosuper mit 1,222 Euro im Schnitt praktisch gleichgeblieben, meldet der ARBÖ. "Geht es nach dem Spotmarkt in Rotterdam muss Eurosuper noch um weitere 3,4 Cent im Schnitt sinken, auch nach den jüngsten Verteuerungen am Rotterdamer Spotmarkt," stellt der ARBÖ fest. Die Verbilligungen der letzten Tage wurde noch immer nicht voll an die österreichischen Verbraucher weitergegeben.

Im Schnitt sind die Spritpreise von gestern auf heute zwar gleichgeblieben. Ein Blick auf die Internet-Seite des Wirtschaftsministeriums aber zeigt, dass die vom Fachverband der Mineralölindustrie gemeldeten Preise von gestern auf heute gestiegen sind: um 1,1 Cent bei Diesel und um 1,3 Cent bei Eurosuper. "Das ist ein Hinweis darauf, dass die größeren Mineralölfirmen, die ihre Preise über den Fachverband an das Ministerium melden, verteuert haben, während die Diskonter eher gleich geblieben sind", so der ARBÖ.

Die jüngsten Verteuerungen bei Rohöl und am Spotmarkt in Rotterdam wurden in Europa durch den wieder erstarkten Euro etwas abgefedert. So hat sich die Rohölsorte Brent auf Euro-Basis von gestern auf heute nur um knapp 4 Prozent erhöht (statt um 6,5 Prozent auf Dollar-Basis). Ein ähnliches Bild ergibt sich für Diesel (plus 4,6 Prozent auf Euro-Basis gegenüber 6,5 Prozent in Dollar) und Eurosuper (plus 4,5 Prozent in Euro gegenüber knapp 6 Prozent in Dollar).

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