Hahn appelliert an Abgeordnete: Keine "Husch-Pfusch" Gesetzgebung

71 % der Österreicher/innen sind für Beibehaltung der Studienbeiträge

Wien (OTS) - Wie eine jüngste Umfrage des GfK Institutes (Sample 500) ergeben hat, spricht sich eine große Mehrheit der Österreicher/innen - nämlich 71 % - für die Beibehaltung der Studienbeiträge aus. Interessant dabei ist: 61 % der Studierenden sagen Ja zu den Studienbeiträgen; bei den Absolvent/innen sind es 67 %.
Jeder 2. Wähler der SPÖ, 6 von 10 Grün-Wählern und gar 85 % der FPÖ Sympathisanten wollen eine Beibehaltung der Studienbeiträge. Praktisch alle großen Wissenschaftsinstitutionen des Landes fordern eine Zurückstellung des Antrages auf Abschaffung der Studienbeiträge und der Zugangsbeschränkungen bei der morgigen Plenarsitzung des Parlamentes.

Angesichts des wachsenden Unmuts in der österreichischen Forschungs-und Wissenschaftslandschaft appelliert Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn an das Verantwortungsbewusstsein der Abgeordneten von SPÖ, FPÖ und Grüne ihre Entscheidung vor der morgigen Beschlussfassung zu überdenken: "Die Mehrheit der Bürger/innen dieses Landes teilen das Unbehagen und den Unmut der österreichischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft über die "Husch-Pusch"-Gesetzgebung die SPÖ, FPÖ und Grüne planen. Ich ersuche die Abgeordneten sich über die Eitelkeit mancher Parteifunktionäre zu stellen, denen die Interessen der jungen Menschen und die internationale Reputation der Wissenschaft dieses Landes offenkundig egal sind."

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