Jenewein zu Stadtschulrat: Zynische und diskriminierende Argumentation des Wiener Stadtschulrates!

Religiöse Minderheiten werden vom Wiener Stadtschulrat offenbar ungleich behandelt!

Wien, 23-09-2008 (fpd) - Als "zynisch, bizarr und diskriminierend" sei die Wortspende des Stadtschulrates für Wien zur Causa Friedman zu werten. Gerade in Wien, wo die SP-Stadtregierung nicht müde wird zu betonen, daß Minderheiten einen besonderen Schutz genießen, ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, daß auch die Kinder eines jüdisch-orthodoxen Mitbürgers das Recht auf Schulbesuch entsprechend ihres Glaubens haben. Wenn der Stadtschulrat jetzt mitteilt, er hätte Friedman ohnehin angeboten, die Kinder auf eine "öffentliche Schule" zu schicken, so sind die Herrschaften in der Wipplingerstrasse, allen voran Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl, derart zynisch in ihrer Argumentation, daß einem "die Spucke" weg bleibt, so heute der Landesparteisekretär der FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, in einer Reaktion.

Während bei den Zuwanderern aus aller Herren Länder sämtliche Konventionen angepasst werden - vom Schweinefleischverbot in den Kindergärten bis hin zur Abschaffung von Nikolausfeiern - schafft man es offenbar nicht Herrn Muzicant zur Räson zu bringen und Minderjährigen zu ihrem Recht zu verhelfen. Nachdem jedoch nach Einschätzung vieler Juristen das Recht hier eindeutig auf Seiten der Klagenden ist, wird man sich über das eigene Versagen nicht "herumschwindeln" können. Brandsteidl könne demnach schon jetzt nach Argumenten suchen, um ihr künftiges "zurückrudern" halbwegs glaubwürdig erscheinen zu lassen, so Jenewein abschließend. (Schluß)

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