Kranzl: "Österreich nimmt bei kombiniertem Güterverkehr Vorreiterrolle ein"

Jährlich wird der kombinierte Verkehr Straße-Schiene-Schiff mit drei Millionen Euro gefördert

Wien (SK) - "Im Moment ist der Verkehrssektor mit rund 25 Prozent einer der größten Verursacher von CO2 Emissionen in Österreich. Beim Verkehrsaufkommen ist eine ansteigende Tendenz zu verzeichnen, so wird diesem ein Wachstum im Ausmaß von 55 Prozent bis 2020 prognostiziert", erläuterte SPÖ-Staatssekretärin Christa Kranzl bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Gründer des Netzwerks "Kombinierter Verkehr" (Combinet), Karl Thaller. Der kombinierte Verkehr stelle eine umweltfreundliche Alternative zum reinen Straßenverkehr dar, so Kranzl. Dank der jährlichen Fördermittel von drei Millionen Euro konnte der Anteil vom kombinierten Güterverkehr in Österreich, der EU-weit bei nur fünf Prozent liegt, in den letzten sechs Jahren auf 12 Prozent angehoben werden. ****

"Um den Anforderungen der Wirtschaft und den ambitionierten Klimazielen gerecht zu werden, sind noch enorme Anstrengungen, sowohl von Österreich als auch von der EU erforderlich", stellte Kranzl klar. Wichtig sei es Förderprogramme zu erstellen und logistische Erleichterungen zu schaffen. "Bis jetzt wurde das Förderprogramm für den kombinierten Güterverkehr von 50 logistischen Unternehmen angenommen. Der Anteil der klein- und mittelständischen Betrieben liegt bei 90 Prozent", unterstrich die Staatssekretärin. Die Förderprogramme kämen letztendlich auch der österreichischen Wirtschaft zu Gute.

Zukünftig sei es wichtig neben dem Schienenverkehr auch die Wasserstraße zu fördern, denn "wir müssen uns die Vorteile aller Verkehrsträger zu Nutze machen und diese kombinieren. Die positiven Effekte auf die Umweltbilanz müssen in den Vordergrund gestellt werden." Deshalb erhöht das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zukünftig die Fördermittel in diesem Bereich jährlich auf vier Millionen Euro, so die Staatssekretärin. (Schluss) ue

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