Schockierende Ansichten zum Thema Verhütung: "no risk-no fun"

Am 26. 9. geht der World Contraception Day in die 2. Runde und widmet sich dem Verhütungswissen und -verhalten Erwachsener und Jugendlicher

Wien/London (OTS) - Der World Contraception Day (WCD), eine internationale Initiative, hinterfragt das Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Jugendlichen zum Thema Verhütung. Die Ergebnisse sind teilweise schockierend. Laut Marie Stopes International (MSI) führen Kondom, Pille und Spirale die Liste der bekanntesten Verhütungsmittel an. Aber auch Coitus Interruptus, Abstinenz und sogar Kopfweh zählen zu gängigen Methoden.

Die Ergebnisse werden auch vom pro:woman Ambulatorium am Fleischmarkt bestätigt. Rund 22% der Teilnehmer an einer Online-Umfrage gaben an schlecht über Verhütung Bescheid zu wissen. 12% verzichteten bei ihrem letzen Mal ganz auf ein Verhütungsmittel. Gründe dafür sind u.a.: "no risk-no fun", "ich war zu betrunken" und "es wird schon nichts passieren". "Leider hält sich auch Irrwissen wie z.B., dass Kopfweh oder das nachträgliche Einführen eines Tampons eine ungewollte Schwangerschaft verhindern könne, hartnäckig", so Elke Graf, Geschäftsleiterin bei pro:woman.

Die Gründe liegen im fehlenden Bewusstsein über die Folgen von ungeschütztem Geschlechtsverkehr und in Defiziten bei der Aufklärungsarbeit. "Zudem ist ein leichterer Zugang zu Verhütungsmitteln, wie z.B. die rezeptfreie Abgabe der "Pille danach" zu ermöglichen," sagt Elke Graf.

Der WCD ist daher eine begrüßenswerte Initiative zur Unterstützung dieser Forderungen.

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pro:woman Ambulatorium
Barbara Rappauer
Tel.: 01/512 96 31-240
barbara.rappauer@prowoman.at
http://www.prowoman.at http://www.proU.at

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