Heinisch-Hosek: NÖ hat Geld vom Bund für Kinderbetreuung noch nicht abgeholt

Ausbau der Betreuungseinrichtungen für die Kleinsten forcieren

St. Pölten (SPI) - "Es ist zwar erfreulich, dass der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich im Gange ist, aber es ist ebenso befremdlich, warum das dafür beim Bund bereitstehende Geld nicht abgeholt wird. Niederösterreich hätte für 2008 Anspruch auf insgesamt 2,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln, aber auch die erste Rate in Höhe von 1,4 Millionen Euro wurde noch nicht in Anspruch genommen. Für mich ist diese Vorgehensweise unverständlich, zumal die entsprechende 15a-Vereinbarung auch vom niederösterreichischen Landeshauptmann unterschrieben wurde", zeigt sich Soziallandesrätin Gabriele Heinisch-Hosek verwundert. ****

"Für mich ist es eine den niederösterreichischen SteuerzahlerInnen gegenüber unverantwortliche Politik, zur Verfügung stehende Bundesgelder einfach großspurig auf der Straße liegen zu lassen, weil man aus politischem Kalkül handelt", so LRin Heinisch-Hosek weiter. "Wenn Niederösterreich scheinbar für das derzeitige Ausbauprogramm die Bundesmittel nicht benötigt, dann sollten diese umgehend in zusätzliche Betreuungsplätze für die Kleinsten investiert werden. Denn gerade bei der Betreuung von Kindern zwischen einem und zweieinhalb Jahren gibt es massiven Nachholbedarf. Das Vorhandensein von Kinderbetreuungseinrichtungen in diesem Alter ist aber für eine wirkliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf von maßgeblicher Bedeutung. Ich kann daher nur dringend an meine Regierungskollegin Mikl-Leitner appellieren, taktische Spielereien außer Acht zu lassen und die Millionen Bundesmittel zu Gunsten der Niederösterreichischen Familien abzuholen", so LRin Heinisch-Hosek abschließend
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