WirtschaftsBlatt: Immofinanz und Immoeast legen alle geplanten Projekte auf Eis

Immofinanz und Immoeast-Chef Karl Petrikovics zieht die Reißleine. Nicht in Bau befindliche Immoprojekte im Gesamtwert von mehr als zwei Milliarden Euro werden vorerst gestoppt.

Wien (OTS) - "Wir werden all jene Liegenschaftsprojekte auf Eis legen, die noch nicht in Bau sind", sagt ein Sprecher der Immofinanz-Gruppe (dh. Immofinanz und Immoeast) im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt. Vereinzelt werde es Ausnahmen geben, schränkt Immofinanz jedoch ein.

Betroffen ist davon vor allem die Immoeast: Von den offenen Bauprojekten im Wert von insgesamt 4,4 Milliarden Euro wird rund die Hälfte "vorerst nicht weiterbetrieben". Die Projektpipeline werde "vorsichtshalber" auf maximal 2,5 Milliarden Euro "gekürzt", sagt der Sprecher. Überall dort, wo bereits zu bauen begonnen wurde, werde aber wie geplant weitergearbeitet.

Betroffen seien vor allem jene Vorhaben, die in Planung seien oder auch geplante Erweiterungen bestehender Projekte. Aus heutiger Sicht, angesichts der angespannten Finanzmarktlage, sei ein "Einfrieren" der Vorhaben richtig. Das sei aber nicht endgültig, denn nach Markterholung würden viele oder alle Projekte "sicher" wieder in Angriff genommen werden, sagt der Sprecher.

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