ÖAMTC fordert: Einheitliche Preisauszeichnung an den Tankstellen nicht erst in fünf Monaten

Verkürzung der Übergangsfrist bis höchstens zum Jahresende 2008 ist realisierbar

Wien (OTS) - Die Begutachtungsfrist zur Verordnung betreffend "Preisauszeichnung für bestimmte Leistungen und für Treibstoffe bei Tankstellen" endet heute. Auch der ÖAMTC hat die Gelegenheit zu einer Stellungnahme wahrgenommen. Der Club begrüßt darin, dass in der Änderung der Verordnung eine langjährige Forderung des ÖAMTC aufgegriffen wurde. "Die einheitliche Reihung von Diesel, Superbenzin und Normalbenzin auf den Anzeigetafeln wird den Kraftfahrern Preisvergleiche erheblich erleichtern. Und damit drängt sich auch schon die nächste Frage auf: Warum eigentlich erst im März 2009 und nicht so schnell wie möglich?", fragt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. Den Mineralölfirmen wurde seitens des Wirtschaftsministeriums eine Umstellungsfrist bis 1. März 2009 eingeräumt. Erfahrungsgemäß nutzen die Normadressaten gegebene Fristen bis zum letztmöglichen Zeitpunkt aus. Der ÖAMTC tritt daher für eine entsprechende Anpassung und Verkürzung der Übergangsfrist bis höchstens zum Jahresende 2008 ein.

Weiters schlägt der Club in seiner Stellungnahme vor, die dritte Dezimalstelle bei der Preisauszeichnung jedenfalls beizubehalten und eine einheitliche Schriftgröße an den Anzeigetafeln festzulegen. "Bei manchen Unternehmen wird die dritte Kommastelle stark verkleinert abgebildet. Das legt den Verdacht nahe, dass sie über kurz oder lang gänzlich entfernt werden soll", sagt Brandau. Mit einer gesetzlichen Festlegung, dass alle Kommastellen in gleicher Schriftgröße dargestellt werden müssen, wird "den VerbraucherInnen ein großer Dienst erwiesen, ohne dass es zu einer Mehrbelastung der Tankstellenbetreiber kommt", so der ÖAMTC in seiner Stellungnahme.

Der ÖAMTC behält die Entwicklung der Preisauszeichnung auch weiterhin im Auge und wird gegebenenfalls Alarm schlagen, wenn diese nicht im Sinne der Konsumenten abläuft. "Anhand der laufend erhobenen Daten wird es uns möglich sein zu belegen, welche Anbieter sich tatsächlich kooperativ verhalten", so die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin abschließend.

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