Kickl: Unglaubliche Spekulation mit öffentlichen Geldern!

Der Absturz des "Casino-Liberalismus" holt nun rot-schwarze Spekulanten ein

Wien (OTS) - "300 Millionen Euro an Wohnbaugeldern hat die niederösterreichische ÖVP heuer mit Spekulationen verjuxt", empörte sich FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl über diesbezügliche Medienberichte. Und das dürfte erst die Spitze des Eisbergs sein. Denn mit den Bankenpleiten in den USA könnten sich die "angeblich budgetschonenden Cross-Border-Geschäfte letztendlich als milliardenschwere Spekulationsgräber für Länder und Gemeinden erweisen", warnte Kickl.

Der freiheitliche Sozialsprecher erinnerte in diesem Zusammenhang an die ÖBB, die über riskante Swap-Deals mit der Deutschen Bank jetzt vor Gericht um 230 Millionen Euro streite: "Die Stadt Wien hat das öffentliche Kanal-Netz 2003 an eine amerikanische Bank verkauft und zurückgeleast. Das gleiche passierte übrigens mit den Straßenbahn-und U-Bahn-Zügen. Häupl & Co. können jetzt nur hoffen, dass der Geschäftspartner nicht pleite geht und die Stadt Wien in ein Milliarden-Desaster schlittert."

"Häupl und Genossen haben ihren Marx wohl nicht ganz verstanden und wollten am Untergang des Kapitalismus profitabel mitnaschen, der sie und die Wiener Steuerzahler aber jetzt mit in den Abgrund zu ziehen droht", erklärte Kickl abschließend. Das Ganze sei im Grunde bezeichnend für die Doppelzüngigkeit der SPÖ, die vorgebe, das Wasser sozialer Marktwirtschaft zu predigen, aber selbst am Champagner-Kapitalismus schlürfe.

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