Mölzer: Kommission wird zur Ansammlung gescheiterter nationaler Politiker

Gusenbauer als EU-Kommissar? - SPÖ sucht verzweifelt Ausgedinge für ihren Kurzzeitkanzler

Wien (OTS) - Offenbar habe die EU-Kommission den Zweck, als Ausgedinge für gescheiterte Politiker zu dienen, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zu einem Bericht der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse", wonach Noch-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer als EU-Kommissar gehandelt werde. "Nachdem Gusenbauer als der kürzestdienende Kanzler der Zweiten Republik in die Geschichtsbücher eingehen wird, suchen die Genossen verzweifelt nach einer neuen Beschäftigung für ihn", so Mölzer weiter.

Wenn das Scheitern im eigenen Land zu einer offenbar wichtigen Voraussetzung für eine Karriere in Brüssel werde, dann sei es nicht verwunderlich, daß immer mehr Bürger der EU kritisch gegenüber stehen, meinte der freiheitliche EU-Mandatar. "Dafür, daß die EU-Kommission immer mehr zu einer Ansammlung gescheiterter nationaler Politiker verkommt, gibt es genug Beispiele: Dem Tschechen Vladimir Spidla oder dem Ungarn Laszlo Kovacs wird nach den Mißerfolgen in ihrer Heimat nun in Brüssel das Leben versüßt. Und Benita Ferrero-Waldner bekam nach ihrer Niederlage bei der Bundespräsidentenwahl 2004 als Ausgleich einen Posten in der EU-Kommission", stellte Mölzer fest. Wenn die EU-Kommission ein Auffangbecken für gescheiterte nationale Politiker sei, dann sei es nicht überraschend, daß die EU, die immer mehr Irrwege beschreitet, zum Scheitern verurteilt ist, schloß Mölzer.

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