AUVA gratuliert österreichischem Paralympics-Team

Wien (OTS) - Gestern Abend kehrte das paralympische Team in die Heimat zurück. Beim offiziellen Empfang am Flughafen Wien Schwechat wurden die Spitzenleistungen der Ausnahmesportler gewürdigt.

Im Jahr 1988 erlitt Andreas Vevera einen tragischen Freizeitunfall. Zwei Wochen Intensivstation und sechs Monate im AUVA Rehabilitationszentrum Weißer Hof änderten nichts an der Tatsache, dass er querschnittgelähmt bleibt. Am 18. September 2008, zwanzig Jahre später, kehrt Andreas Vevera als Tischtennis-Goldmedaillengewinner bei den Paralympics aus Peking zurück. Seine Geschichte steht beispielhaft für das gesamte ÖPC Team, das mit seinen eindrucksvollen Leistungen einmal mehr bewiesen hat, dass Behinderung nicht mit Einschränkung gleichzusetzen ist.

Mit einem Spitzenergebnis endeten für das österreichische Team die 13. Paralympics in Peking. Viermal Gold - für Thomas Geierspichler (Marathon), Andrea Scherney (Weitsprung), Andreas Vevera (Tischtennis) und Wolfgang Schattauer (Handbike) - einmal Silber für Wolfgang Eibeck (Rad-Einzelzeitfahren) sowie einmal Bronze für Thomas Geierspichler (800 m) konnte das ÖPC Team mit nach Österreich bringen. Die beeindruckenden Leistungen der Ausnahmesportler wurden beim Empfang am Wiener Flughafen entsprechend gewürdigt.

Prof. Dr. Hartmut Pelinka, Ärztlicher Direktor der AUVA, und Dir. Dr. Peter Janda, zuständig für die Rehabilitation in der AUVA, begrüßten die erfolgreiche Mannschaft am Flughafen in Schwechat. AUVA Obmann Dr. Hans Jörg Schelling: "Im Namen der AUVA gratuliere ich dem gesamten österreichischen Team zu diesem Erfolg. Es hat in Peking eindrucksvoll bewiesen, dass außerordentliche Leistungen auch mit Behinderung möglich sind und gibt all jenen Auftrieb, die sich auf dem langen, mühevollen Weg der Rehabilitation befinden. Es ist uns daher ein großes Anliegen und eine Freude das paralympische Team zu fördern und zu unterstützen." Die AUVA unterstützt die Teilnahme österreichischer SportlerInnen an den Paralympischen Sommerspielen seit deren Anbeginn im Jahr 1988 in Seoul (Korea).

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,5 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,5 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,3 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 380.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention - also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten - senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

Fotohinweis: Bilder zu den Paralympics 2008 finden Sie unter:
http://www.bilder.services.at/paralympics/

Rückfragen & Kontakt:

AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
Dr. Wilfried Friedl
Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien
Tel.: +43 1 33 111-530
E-Mail: wilfried.friedl@auva.at
Web: www.auva.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAU0001