Murauer: Zachs Doppelbödigkeit erinnert an SPÖ

ÖVP-Wehrsprecher: "Kein Wunder, er sitzt ja immer noch im SPÖ-Klub"

Wien (ÖVP-PK) - LIF-Chef Zach handelt mit einer Doppelbödigkeit, die fatal an SPÖ-Vorgänge erinnert. Das erklärte ÖVP-Wehrsprecher Abg. Walter Murauer heute, Donnerstag. "Kein Wunder, Zach ist ja nach wie vor Mitglied im SPÖ-Parlamentsklub." ****

"Offiziell ist LIF-Chef Zach immer gegen den Eurofighter eingetreten. Doch wenn’s um’s Geld geht, werden die ach so hehren politischen Einstellungen offenbar leicht über Bord geworfen. Da agiert man auch gegen die eigene offizielle Meinung", so Murauer weiter. "Das erinnert mich an manche SPÖ-Politiker, die offiziell auf Parteilinie gegen die Abfangjäger agiert haben, und im Hintergrund die eigene Meinung dem schnöden Mammon geopfert haben", erinnerte Murauer. "Die enge Verknüpfung der damaligen SPÖ-Spitze (Edlinger, Darabos) mit Rapid und die Kontakte mit EADS insbesondere rund um die Wahl 2006 ließen die Vermutung aufkommen, dass im Hinblick auf die Förderung von Rapid durch EADS Erklärungsbedarf hinsichtlich der SPÖ-Wahlkampflinie bestand."

Murauer zitierte in diesem Zusammenhang aus dem Minderheitsbericht der ÖVP nach Beendigung des Eurofighter-Untersuchungsausschusses:
"Als bekannt wurde, dass EADS, beginnend mit dem Jahr 2003, den Fußballklub Rapid jährlich mit mehr als einer Million Euro gesponsert hat, trotzdem aber EADS nicht als Sponsor in der Öffentlichkeit aufschien und eine dubiose Geheimhaltungsklausel im Sponsorvertrag enthalten ist, mussten Rapid-Präsident und früherer SPÖ-Finanzminister Edlinger sowie der Rapid-Geschäftsführer Werner Kuhn am 14. Mai 2007 vor dem Untersuchungsausschuss aussagen. Dabei verweigerten sie aber aufgrund einer Verschwiegenheitsklausel im Sponsorvertrag mit EADS jegliche inhaltliche Aussage. Es konnte somit überhaupt nicht geklärt werden, was der Fußballklub Rapid, dessen Präsident ein ehemaliger SPÖ-Finanzminister ist und in dessen Kuratorium weitere prominente SPÖ-Mitglieder, - wie z.B. der jetzige Verteidigungsminister Darabos -sitzen, als Gegenleistung für die Zahlungen von EADS von mittlerweile fünf Millionen Euro versprochen hat."

"Zach passt also gut in den SPÖ-Klub", schloss Murauer.
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