Kaiser: Mandls Schreckensherrschaft ist vorbei!

Keinerlei finanzielle Abschiedsgeschenke. Schnellstmöglich wieder für Ruhe und Ordnung sowie für gesicherte Verhältnisse innerhalb der KABEG und beim LKH Neu sorgen.

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit der heutigen auf Betreiben der SPÖ gegen die Stimmen des BZÖ herbeigeführten Entscheidung in der KABEG-Aufsichtsratssitzung, den vom BZÖ bestellten Vorstand Dieter Mandl seiner Funktion zu entheben, ist ein trauriges Kapitel in der bis dato erfolgreichen, weil von der Sozialdemokratie verantwortungsbewusst gestalteten, Geschichte der Kärntner Gesundheitsversorgung nach nur drei Monaten zu Ende gegangen.

"Angesichts seiner vom ersten Tag an praktizierten Vorgehensweise, die geprägt war von willkürlichen Anschüttungen, persönlichen Angriffen und jeder Menge Ungereimtheiten, sowie seiner jüngsten Äußerungen, wonach im LKH Neu aufgrund von technischen und personellen Einsparungen Patienten schon vor einem OP-Termin sterben würden, ist der heutige Tag mit der Abberufung Dieter Mandls ein guter Tag für das Kärntner Gesundheitssystem", so Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Peter Kaiser. Als unverantwortlich und unbelehrbar bezeichnet Kaiser das BZÖ, das gegen Mandls Abberufung stimmte und ihm bis zum Schluss versuchte den Rücken zu stärken.

Mandl habe sich von der BZÖ-Truppe um Jörg Haider politisch dazu missbrauchen lassen, Unruhe im Gesundheitswesen zu stiften, für Destabilisierung zu sorgen und so den Boden für Haider als Retter aufzubereiten. "Offenbar hat der Landeshauptmann spät aber doch, aufgrund der sich manifestierenden Meinung in der Bevölkerung und beim Krankenhauspersonal sowie angesichts der klaren Linie der SPÖ erkannt, dass er mit Dieter Mandl einen orangen Boomerang eingesetzt hat, der mit nicht nachvollziehbaren Methoden die Gesundheitsversorgung der Kärntnerinnen und Kärntner und das LKH Neu massiv gefährdet hat", so Kaiser.

Der Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent stellt auch klar, dass Mandl aufgrund seiner unternehmensschädigenden Aussagen keinerlei Anspruch auf irgendwelche Abschlags- oder Entgeltfortzahlungen habe. Mandl könne froh sein, wenn er nicht noch selbst zu Schadenersatzansprüchen verdonnert werde.

Jetzt gelte es, schnellstmöglich für Ruhe und Ordnung innerhalb der KABEG und beim Bau des LKH Neu zu sorgen und das schwer erschütterte Vertrauen in unser hervorragendes Gesundheitswesen wieder aufzubauen. "Das fehlgeschlagene orange Mandl-Experiment sollte auch dem BZÖ eine Lehre sein, in Zukunft auf parteipolitisch motivierte Aktionen im Gesundheitsbereich zu verzichten", so Kaiser abschließend.

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