WKÖ: Transporteure können auf positive Ökobilanz verweisen

Seit 1990 Lkw-Schadstoffausstoß drastisch reduziert - Fachverbandsobmann Herzer unterstützt Forderung der Autofahrerklubs zur Senkung der Mineralölsteuer

Wien (PWK675) - "Es liegt mir fern, dem VCÖ billige
Effekthascherei vorzuwerfen, aber es schaut leider doch danach aus!" Mit diesen Worten kommentiert der designierte Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der WKÖ, Wolfgang Herzer, die jüngste Klimaaussendung des VCÖ.

Herzer: "Wenn man eine Schadstoffdiskussion führen will, dann müssen alle Fakten genannt werden." Die von den Transporteuren eingesetzten Lkw haben seit 1990 den Russausstoß um 95% und den Stickoxidausstoß (NOx) um 87,3% gesenkt. Das Kohlenmonoxid wurde um 88,8% reduziert und die Kohlenwasserstoffe um 82,3%. "Das ist eine Ökobilanz, die sich sehen lassen kann und für die wir Transporteure uns nicht verstecken müssen", betont Herzer. Weiters haben die österreichischen Transporteure in den vergangenen Jahren mehr als 600 Mio. Euro in Umweltschutzinvestitionen gesteckt. Neue Fahrzeuge mit Euro 4 und Euro 5 Technologie, umweltgerechte Betriebsanlagen und neue Treibstoffe spielten dabei eine große Rolle. "Ein wesentliches Element in dieser Ökobilanz sind auch unsere Dienstleistungen im Entsorgungsbereich, dem sich sehr viele Transporteure zusätzlich widmen", so Herzer.

Der Fachverbandsobmann pflichtet in diesem Zusammenhang auch den beiden Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC bei, die vehement für eine Senkung der Mineralölsteuer eintreten. Die vom Finanzminister geplante Senkung der Mineralsölsteuer auf EU-Mindestniveau stellt dabei die längst notwendige Fixkostenentlastung für die im internationalen Wettbewerb stehenden österreichischen Transporteure dar. Herzer: "Der Vorschlag des Finanzministers hat auch eine ökologische Komponente, indem er Fahrzeuge mit herkömmlicher und Luftfederung EU-konform unterschiedlich besteuern will." Fixkostenentlastungen seien außerdem eine wirksame Maßnahme zur Arbeitsplatzsicherung im Transportgewerbe und daher kein Steuergeschenk, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. "Wir Transporteure wehren uns generell gegen wahlkampfmotivierte unsachliche Diskussionen, stehen aber jederzeit für konstruktive Gespräche zur Verfügung, die der wirtschaftlichen und ökologischen Zukunft unseres Landes dienen", so Herzer abschließend. (BS)

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