ÖAAB Jazz Frühstück im Zeichen der sozialen Gerechtigkeit

Wien, 16. September 2008 (OTS) - „Das Parlament hat sich
letzten Freitag zu einem beispiellosen rot-blauen Bazar entwickelt. Wenn das alles so verwirklicht werden würde, kann die Republik Konkurs anmelden“, so heute, Dienstag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon bei der Begrüßung der 250 geladenen Gäste anlässlich des ÖAAB Jazz Frühstück mit Wilhelm Molterer im Wiener Hotel Marriott. „Wir dürfen den Unterschied zwischen dem Weihnachtsmann und Faynachtsmann nicht vergessen, denn beide
bringen zwar Geschenke, der Unterschied liegt allerdings darin,
dass die Geschenke vom Weihnachtsmann für die Kinder von den Eltern bezahlt werden, für jene, die der Faynachtsmann den Eltern bringt, werden die Kinder noch lange zahlen müssen“, so Amon. Daher brauche es die verantwortungsvolle Politik der ÖVP. ****

Auch ÖAAB-Bundesobmann Abg.z.NR Fritz Neugebauer mahnte in seiner Rede vor den wirtschaftlichen Konsequenzen der SPÖ-Wahlzuckerln: „Faymann gibt nur vor, sozial zu sein. Die Abschaffung der Mehrwertsteuer zeugt nicht von sauberer Budgetpolitik. Es kommt lediglich zu einer Veränderung der Gegebenheiten. Wer sich mit einem Kleinformat einlässt, hat kein Format.“ Es bedürfe gerade in Zeiten wie diesen, „Menschen, die Hand anlegen. Die ÖVP ist die Partei der Generationenverantwortung, dafür steht Wilhelm Molterer. Und dies braucht mehr als nur ein Lächeln“, so Neugebauer.

Als Ehrengast war der Vizekanzler, Finanzminister und ÖVP-Bundesparteiobmann Wilhelm Molterer geladen, der unter tosendem Applaus die Gäste auf die kommende Wahl einschwor. „Ich spüre Nachdenklichkeit in der österreichischen Bevölkerung und ich verstehe es. Auf jeder Titelseite ist zurzeit zu lesen, wie schwierig die Zukunft wird. In diesen Krisenzeiten braucht der es
an der Spitze des Staates jemanden der etwas von Wirtschaft versteht. Nun gilt es die Verantwortungspolitik in den Mittelpunkt zu stellen. Die ÖVP ist endlich dort angelangt, wo sie immer gewesen ist. Sie handelt. Die soziale Gerechtigkeit soll von der ÖVP gestaltet werden und von sonst niemanden“, so Molterer.

Bei den Themen nachhaltige Finanzierung des Sozialsystems, Steuerentlastung, Familien, Sicherheit und Sozialpolitik fand Wilhelm Molterer starke Worte: „Es gilt nun mit Hausverstand, Ehrlichkeit und Verantwortung dieses Land zu führen. Diese Politik muss sich durchsetzen. Wir wissen was wir uns leisten können. Wir wollen keine Schulden machen, die von den Jungen und den Leistungsträgern beglichen werden müssen. Nun gilt es sozial gerecht zu handeln.“

Zum Abschluss seiner Rede appellierte noch Wilhelm Molterer:
„Wir brauchen Euch!“

Fritz Neugebauer bedankte sich abschließend im Namen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für die Verlängerung der Hacklerregelung bei Wilhelm Molterer: „Man darf nicht vergessen, wer 40 bzw. 45 Jahre für den Staat Leistungen erbringt, sichert unser gemeinsames Solidarsystem.“

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