Tumpel: Konsumenten zahlen weiterhin beim Einkauf drauf! 2

Leicht sinkende Inflationsrate heißt leider nicht, dass die Preise sinken

Wien (OTS) - "Nach einem langen Jahr der enormen Steigerung der Inflationsrate ist ein leichter Rückgang jetzt zwar positiv, aber unzureichend", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. Der Rückgang der Teuerungsrate heißt nur, dass die Preissteigerungen geringer waren, aber die Preise sind immer noch um 3,7 Prozent höher als vor einem Jahr. Das heißt, die Preise bewegen sich auf einem ganz hohen Niveau, und sind immer noch für wichtige Produkte des täglichen Lebens in Österreich höher als in Deutschland, wie auch ein aktueller AK Preistest wieder bestätigt. Die Menschen müssen bei ihrem täglichen Einkauf also sehr tief ins Geldbörsel greifen. "Es bleibt also dabei, wir brauchen Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft, damit sich die Menschen ihr Leben auch wieder leisten können", fordert Tumpel.

Ein Sinken der Inflationsrate bedeutet ja bloß, dass die Preisexplosion reduziert ist. Daher muss Preisminister Bartenstein endlich handeln und feststellen, woher der Österreich-Aufschlag bei den Preisen kommt. Er muss Betriebsprüfungen veranlassen, nur so kann man den Preistreibern auf die Spur kommen. Außerdem verlangt die AK als rasche Soforthilfe eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel um fünf Prozentpunkte. Das entlastet einen durchschnittlichen Haushalt - je nach Kinderzahl, je nach Konsumverhalten - um 150 bis 360 Euro im Jahr. Die Steuersenkung muss wirklich bei den KonsumentInnen ankommen. Daher wird es ohne Kontrollen nicht gehen.

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
tel.: (+43)664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002