Valentin an Maresch: "Breite Bürgerbeteiligung beim Hauptbahnhof!"

Vielzahl von Umweltauflagen zum Wohle der AnrainerInnen und der Umwelt

Wien (SPW-K) - "Die Grünen liegen auch diesmal falsch: Denn tatsächlich wurden insgesamt 24 UmweltverträglichkeitsgutachterInnen - unter anderem aus den Fachbereichen Luftreinhaltung, Lärm- und Erschütterungsgesetz sowie Humanmedizin - mit der UVP zum Städtebauvorhaben Hauptbahnhof Wien befasst", reagierte heute der Vorsitzende des Wiener Umweltausschusses, Gemeinderat Erich Valentin, auf Aussagen der Wiener Grünen.

"Die Anliegen der AnrainerInnen wurden in der Verhandlung als auch im Bescheid behandelt - zentral sind daher auch die Auflagen zur Verminderung von Lärm und Staub während der Bauphase." So werde es laut Bescheid begrenzte Bauzeiten und ausreichenden Erholungsphasen -in der Nacht von 22 bis 6 Uhr und an den Wochenenden - geben. Auch was die Staubminderung betreffe, gebe es klare Auflagen, wie das Befeuchten und Abdecken von Ladegut. "Selbstverständlich entsprechen die eingesetzten Geräte den gesetzlichen Vorgaben, wie etwa der Partikelfilterpflicht für die Baumaschinen, die sogenannten offroad-Geräte", so Valentin.

Die Stadt Wien sei seit vielen Jahren aktiv, um die Staubbelastung im Bereich der Baustellen weiter zu minimieren. Die während der Bauarbeiten anfallenden Abfälle, auch der Bodenaushub, werden nach dem Stand der Technik verwertet oder ordnungsgemäß entsorgt. Insgesamt gibt es 27 Auflagen, die die zuständige Behörde dem Antragsteller erteilt hat. "Es ist mehr als bedauerlich, dass die Grünen das so positive Projekt des Hauptbahnhofs offensichtlich mangels anderer Themen im Wahlkampf nun schlecht machen", so Valentin. Das Projekt umfasse neben dem neuen Bahnhof ein völlig neues Wohnviertel, Schulstandorte und einen 7 ha großen Park, es werden Wohnflächen für rund 10 000 BewohnerInnen und rund 25 000 Arbeitsplätze geschaffen.

Im Bescheid gibt es auch etliche andere Umweltauflagen, vor allem im Energiebereich. So wird festgeschrieben, dass Fernkälte verwendet werden muss und die Energieeffizienz sicherzustellen ist. "In Wien wird nicht über die Anliegen der BürgerInnen drübergefahren, wie die Grünen gerne behaupten. Im nun österreichweit ersten UVP-Verfahren für ein Städtebauvorhaben wurden alle Aspekte für Mensch und Umwelt genauestens untersucht und die AnrainerInnen einbezogen. Das Projekt Hauptbahnof ist ein zukunftsweisendes für Wien werden", so Valentin abschließend. (Schluss)

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