VP-Walter ad Prater: "Laska-Rücktritt unausweichlich"

Subunternehmer müssen zu ihrem Geld kommen

Wien (OTS) - "Die völlig überforderte Vizebürgermeisterin hat geistig bereits abgedankt. Sie hat vergurkt, was nur zu vergurken war. Und sie war leider unfähig, ein Projekt in der Dimension des Prater-Vorplatzes ordentlich über die Bühne zu bringen. Daher ist ihr Rücktritt unausweichlich." Das sagte der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, nach der heutigen Sitzung des Stadtsenates, in dem die Mittelerhöhung für die Gläubiger des Prater-Debakels beschlossen wurde. "Laska ist den Steuerzahlern noch immer Auskunft darüber schuldig, wo die Millionen wirklich hingeflossen sind."

"Auch die ÖVP hat dieser Mittelerhöhung zugestimmt. Aus einem einzigen Grund: Es war und ist unsere Linie, dass die Klein- und Mittelbetriebe, die hier als Subunternehmer agiert haben, nicht durch die Unfähigkeit der SPÖ-Verantwortlichen auch noch bestraft werden dürfen. Sie müssen zu ihrem Geld kommen. Auch wenn es in diesem Fall mit einer Quote von 40 Prozent nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Einmal mehr hat sich bei diesem Fiasko allerdings gezeigt, dass die Sozialisten nicht wirtschaften können. Was die SPÖ im Bereich Wirtschaft auch angreift, endet im Chaos und mit Betrieben, die im Regen stehen gelassen werden. Hoffentlich passiert das nicht auch beim Bau des Wiener Hauptbahnhofs", so Walter weiter.

Misstrauensantrag möglich

Und abschließend: "Es wird der Vizebürgermeisterin nicht gelingen, sich hier aus der politischen Verantwortung zu stehlen. Daher werden wir, wenn der Bürgermeister nicht von sich aus tätig wird und dieses Sicherheitsrisiko für die Geldbörsen der Wienerinnen und Wiener aus der Stadtregierung entlässt, bei nächster Gelegenheit einen weiteren Misstrauensantrag gegen Laska einbringen."

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