Oberhauser zu Grippemasken: Rechnungshof bestätigt SPÖ-Kritik

Wien (SK) - "Der Rechnungshof bestätigt jetzt, was die SPÖ immer schon gesagt hat: die Grippemasken sind eine zu teure Anschaffungsmaßnahme, deren Wirksamkeit auch nicht unumstritten ist", sagte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser Montag nach Bekanntwerden des diesbezüglichen Rechnungshof-Berichts. ****

Noch dazu steht in der Packungsbeilage, dass die Masken keinen wirksamen Schutz gegen Viren darstellen. Trotzdem habe sich die damalige ÖVP-Gesundheitsministerin Rauch-Kallat für diese teure Anschaffung entschieden. Die Grippemasken haben sich in Folge als Ladenhüter erwiesen. "Die Kritik des Rechnungshofes umfasst den lediglich mit dem Handel vereinbarten Rückkaufpreis der 7,69 Millionen Masken. Er war mit 4,24 Millionen Euro doppelt so hoch als eine vergleichbare Maske im Einkauf. In diesen Kosten sind aber noch gar nicht die Lagerungskosten mit eingeschlossen, die sich in den vergangenen zwei Jahren für diesen gesundheitspolitischen Flop angehäuft haben. Das auf diesem Weg vergeudete Geld könnte angesichts der finanziellen Krise unseres Gesundheitssystems wirklich besser verwendet werden", schloss Oberhauser. (Schluss) ps/mp

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