Familienverband fordert mehr Geld für ..... (2)

"Nicht wirklich durchdacht"

Den VP-Vorstoß für ein einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld sieht Rosina Baumgartner grundsätzlich positiv, aber "nicht wirklich durchdacht"; es gäbe noch zu viele offene Fragen. Laut Volkspartei sollen in Höhe von 80 Prozent des Nettogehalts ein Jahr lang bis zu 2.000 Euro monatlich ausbezahlt werden. Zwei Monate kommen hinzu, wenn es beide Elternteile hintereinander beanspruchen.

Das Kinderbetreuungsgeld als Abgeltung für die erbrachte (eigene oder zugekaufte) Betreuungsleistung sollte auf jeden Fall im bisherigen Rahmen allen Müttern bzw. Vätern zustehen, betonte die KFÖ-Generalsekretärin dazu. Zusätzlich sollten die Eltern frei wählen können, wann sie im Rahmen ihres Kindergeldbezugsmodells (18 bis 36 Monate) den 12- bzw. 14-monatigen Gehaltsersatz in Anspruch nehmen. Dieser Ersatz müsse dann aber aus der Arbeitslosenversicherung und nicht aus dem Familienlastenausgleich finanziert werden, so Baumgartner. Sie kann sich vorstellen, dass der Gehaltsersatz sicher ein zusätzlicher Anreiz sein werde, dass auch mehr Väter in Karenz gehen.

Sollte das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld auf die ersten 14 Monate beschränkt werden, gebe es nachher auf Grund fehlender Betreuungseinrichtungen erhebliche Probleme, fürchtet Baumgartner.

Die vom KFÖ geforderte Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld wäre im Grund die sinnvollere, flexiblere und elterngerechtere Lösung, so Baumgartner. (ende)
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