ÖVP Wien ad U-Kommission 2: Mehr SozialarbeiterInnen in Psychiatrie dringend notwendig

Nachbetreuung von psychiatrischen PatientInnen muss verbessert werden

Wien (VP-Klub) - Prim. Peter Fischer, Leiter der Psychiatrischen Abteilung am SMZ-Ost, bestätigte in seiner Aussage vor der Psychiatrie-Kommission des Wiener Gemeinderates, dass neben den unabdingbaren strukturellen Voraussetzungen auch im personellen Bereich noch viel unternommen werden müsse, um die Situation in der Psychiatrie nachhaltig zu verbessern.

Konkret verwies Fischer auf die Zahl der SozialarbeiterInnen, die deutlich erhöht werden müsse. "Hier wurde einmal mehr durch einen Experten verdeutlicht, dass neben den fachärztlichen Behandlungen auch die soziale Komponente bei der Planung der Strukturen von großer Bedeutung ist", betont ÖVP Wien LAbg. Karin Praniess-Kastner.

Zu wenig Wohnplätze - PatientInnen "wohnen" Spital

Sehr deutlich wurde Prim. Fischer bezüglich des Zusammenspiels mit der extramuralen Versorgung. Auch in seinem Krankenhaus komme es nicht selten vor, dass PatientInnen im Spital untergebracht sind, weil die Suche nach einem entsprechenden Wohnplatz viel zu lange dauert. "Die Aufgabe, entsprechende Wohnangebote zur Verfügung zu stellen, fällt klarerweise in den Verantwortungsbereich der Stadt Wien. Die SP-Stadtregierung hat sich bisher zu wenig engagiert und die Abwicklung dieses Prozesses den Spitälern aufgebürdet", kritisiert ÖVP Wien LAbg. Bernhard Dworak.

Ziel der Untersuchungskommission müsse sein, so die beiden VP-Mitglieder abschließend, die Versorgungssituation für die Wienerinnen und Wiener deutlich zu verbessern. Dazu sei es unabdingbar, die bereits mehrfach angesprochenen Mängel bei FachärztInnen, TherapeutInnen und SozialarbeiterInnen zu beseitigen.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0007