Korruptionsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit

Ist Entwicklungszusammenarbeit gegen Korruption in Partnerländern machtlos? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion am 18. September im Haus der Musik.

Wien, 11. September 2008 (OTS) - Die Unterstützung von Maßnahmen für Good Governance und Korruptionsbekämpfung ist eine wichtige Voraussetzung für Armutsbekämpfung und wirtschaftliches Wachstum. Bei der Podiumsdiskussion der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) und des Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) werden aktuelle Perspektiven und Entwicklungen der Korruptionsbekämpfung diskutiert. Ist man gegen Korruption machtlos oder gibt es Strategien, sie zu bekämpfen? Diesen Fragen stellen sich Dedo Geinitz vom Korruptionsbekämpfungsteam des Entwicklungshilfeausschusses der OECD, Josef Müllner von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, Ruth Bachmayer von Transparency International und Julia Kozma vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte am Donnerstag, dem 18. September 2008, ab 18.30 Uhr im Haus der Musik.

Im April 2007 haben die OECD-Minister für Entwicklungszusammenarbeit im Sinne der Pariser Erklärung einer gemeinsamen Agenda für Anti-Korruptionsmaßnahmen zugestimmt. Korruption wird in diesem Papier als Symptom von Schwächen im Governance-System eines Partnerlandes ausgewiesen. Korruptionsbekämpfung soll daher bei der Stärkung der Regierungs- und Rechtssysteme ansetzen. Vor allem die "supply-side"-Korruption muss stärker bekämpft werden. Wie das alles passieren kann und wie die Umsetzung des internationalen Übereinkommens gegen Korruption (UNCAC) gefördert werden kann, wird in der Podiumsdiskussion der OEZA und des VIDC analysiert.

Termin:
Podiumsdiskussion "Korruptionsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit"
Datum: 18. September 2008
Zeit: 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien

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