Prammer/Binder-Maier: "Stärkung der Kaufkraft als Motor für die Wirtschaft"

NÖ UnternehmerInnen als Jobmotor besser unterstützen!

St. Pölten (OTS) - "Die SPÖ Maßnahmen gegen die Teuerung kommen direkt der Inlandsnachfrage und der Kaufkraft und damit auch Klein-und KleinstunternehmerInnen zugute", so Nationalratspräsidentin Barbara Prammer bei der heutigen Pressekonferenz im Bezirk Baden.

Die massive Teuerung ist eine große Belastung für die Menschen in Österreich, viele müssen sich überlegen, ob ein Kaffeehausbesuch leistbar ist, ob das Badezimmer renoviert werden kann oder beim Tischler neue Möbel bestellt werden. Gerade Ein-Personen-Unternehmen und kleine und mittlere Betriebe im Handel und im Dienstleistungsbereich sind davon abhängig, wie viel Geld den Menschen zur Verfügung steht. "Unser 5-Punkte-Programm entlastet die Menschen sofort! Wir wollen es so rasch wie möglich, unbedingt noch vor der Wahl, umsetzen!" so die SPÖ Bundesfrauenvorsitzende. Gerade Frauen, die einen Großteil der Kleinstverdienerinnen ausmachen, würden davon profitieren.

Gerade in Niederösterreich viele Frauen als Unternehmerinnen

"Von den rund 70.000 niederösterreichischen UnternehmerInnen sind fast 24.000, also rund ein Drittel Frauen", erklärt die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele Binder-Maier, "deswegen ist es wichtig, die Frauen in der NÖ Wirtschaft besser zu unterstützen und zu fördern." Die größten Schwierigkeiten seien oft administrative Angelegenheiten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Absicherung bei Krankheit oder auch die Finanzierung.

"Hier müssen wir ansetzen und den UnternehmerInnen ein intensives Coaching im Vorfeld, aber auch danach anbieten, sowie die Vernetzung von Unternehmen in den Regionen forcieren und beim Aufbau von Kundenkontakten zu helfen. Zudem ist es eine Zielsetzung, die Betreuungsstellen zu regionalisieren", erklärt Binder-Maier. Die Anlaufstellen müssten in allen Regionen des Flächenlandes NÖ leicht zugänglich sein sowie rasche und unbürokratische Hilfestellung leisten. Zudem soll durch steuerliche Entlastungen die Investitionsbereitschaft forciert werden. Weitere Forderungen, die vor allem Frauen unterstützen sollen, sind die Schaffung von spezifischen Frauenförderungsprogrammen, die Schaffung von leistbaren, flexiblen Kinderbetreuungseinrichtungen und die Anpassung des Wochengeldes für Unternehmerinnen an das der unselbständig tätigen Frauen.
"Wir müssen die UnternehmerInnen bestmöglich unterstützen, weil gerade Klein- und Kleinstunternehmen ein wichtiger Jobmotor in NÖ sind, dazu gehören flächendeckende Kinderbetreuungseinrichtungen auch für unter 2,5-Jährige", unterstreicht der Badener Bezirksvorsitzende, NR Otto Pendl, die Forderungen der Landesfrauenvorsitzenden.
Daneben brauche es steuerliche Verbesserungen für Ein-Personen-Unternehmen, wie Begünstigungen für die/den erste/n weitere/n MitarbeiterIn. "Auch bei den Krediten gibt es Verbesserungsbedarf, wir wollen, dass junge Frauen und Männer, die ihren Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen, beste Startbedingungen haben", so die Nationalratspräsidentin.

Wichtig sei außerdem die soziale Absicherung, vor allem der Einpersonen- sowie der Klein- und KleinstunternehmerInnen, erklärt Binder-Maier: "Der Anstieg der beruflichen Selbständigkeit zeigt, dass hier Schritte nötig sind - denn diese Unternehmen haben im Krankheitsfall keinerlei Einkünfte, wodurch ihre gesamte Existenz gefährdet wird. Die Schaffung eines Versicherungsschutzes gegen Betriebsausfall ist daher besonders dringlich."

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