Lichtenecker: Menschen fordern Klimaschutzmaßnahmen ein

Eurobarometer-Umfrage zeigt Handlungsbedarf

Wien (OTS) - "Der Klimawandel und die weltweite Armut sind für die ÖsterreicherInnen die größten globalen Probleme", zitiert Ruperta Lichtenecker, Umweltsprecherin der Grünen, aus der jüngsten Eurobarometer-Umfrage zum Thema Klimawandel.
Die Menschen in Österreich nehmen nach den Zahlen dieser Umfrage den Klimawandel ernster als der EU-Schnitt: während hierzulande 69 Prozent den Klimawandel für ein schwerwiegende Problem halten, sind es EU-weit 62 Prozent. Als zweitwichtigstes Problem wird Armut gesehen, weit abgeschlagen: Terrorismus und Wirtschaftskrisen.
"Zwei Drittel der Menschen in Österreich finden, dass die Regierung zu wenig gegen den Klimawandel tut. Die Menschen verdienen eine Klimaschutzpolitik, die diesen Namen verdient," sagt Lichtenecker, "das Sündenregister der Regierung ist ellenlang". 67 Prozent der ÖsterreicherInnen sehen Handlungsbedarf bei der Regierung, 81 Prozent bei Industrie und Unternehmen.

"Die Grünen sind die einzige Partei, die glaubwürdig für den Klimaschutz und den Ausstieg aus Öl und Gas eintreten und auch entsprechende Konzepte vorlegen können", meint Lichtenecker. Die Grünen fordern eine Energieeffzienz-Offensive mit einer gesetzlichen Sanierungspflicht für schlecht gedämmte Gebäude und einen Gratis-Kesseltausch für alle, der den Menschen den Umstieg auf Heizen mit erneuerbarer Energie ermöglichen soll. Gratis-Öffis für Kinder, Lehrlinge und SchülerInnen entlasten Familien, die Grüne Halbpreis-Karte ist für PendlerInnen im ersten Jahr gratis, und ein Qualitäts-Schub für Öffis macht den Umstieg attraktiv.

"Die Vorschläge der Grünen helfen den Menschen aus der Ölpreisfalle und gehen ökologisch und sozial verträglich, aber auch wirtschaftskompatibel gegen den Klimawandel vor," so Lichtenecker.

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