Molterer: Erleben derzeit Testlauf für einen neuen Paarlauf SPÖ - FPÖ

ÖVP-Kanzlerkandidat Wilhelm Molterer bei einem "Starken Österreich-Abend" - Wahlkampfauftakt von Klubobmann Dr. Wolfgang Schüssel in Wien-Südwest

Wien (ÖVP-PK) - Derzeit erleben wir einen Testlauf für einen neuen Paarlauf SPÖ - FPÖ. Faymann (F) als Bundeskanzler, Strache (S) als Vizekanzler, Gusenbauer (G) als Außenminister - diese FSG-Koalition ist nur zu verhindern, wenn die ÖVP bei den Wahlen am 28. September vorne liegt. Das erklärte ÖVP-Parteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer gestern, Mittwochabend, beim Starken Österreich-Abend, zu dem Klubobmann Dr. Wolfgang Schüssel in die Orangerie von Schloss Schönbrunn geladen hatte. Auch vor einer rot-grün-liberalen Mehrheit warnte Molterer eindringlich. "Es ist kein Zufall, dass das Liberale Forum wieder kandidiert. Für die Macht im Land ist die SPÖ bereit, alles zu tun. Wer in Österreich das Amt des Bundeskanzlers anstrebt, der darf sich aber nicht in Abhängigkeiten begeben. Ich bin stolz auf den Unterschied zwischen ÖVP und SPÖ, zwischen einer Partei der Verantwortung und einer Partei der Verantwortungslosigkeit", sagte Molterer. ****

Der Ballhausplatz dürfe nicht zum Marionettentheater der Republik werden. "Ich bin zwar nicht die Krone der Schöpfung, aber sicher nicht eine Schöpfung der Krone", appellierte Molterer erneut an die Anwesenden, sich für die ÖVP einzusetzen. "Bergab geht’s von selber, bergauf ist mit einer gewissen Anstrengung verbunden. Ich will, dass unsere Heimat gut geführt wird und es weiter bergauf geht. Die politische Seilbahn, bei der man nur ein Ticket lösen muss, gibt es nicht - es gibt nur die eigene Kraft, den Willen und die Überzeugung."

"In diesen Stunden beginnen die Dämme zu brechen. Es beginnt die alte sozialdemokratische Doktrin - vorher Versprechungen, aber über die Finanzierung wolle man sich erst nach der Wahl unterhalten. Die SPÖ -die ‚Schulden-Partei Österreichs’ - ist wieder dort, wo sie immer zuhause war", erinnerte der ÖVP-Spitzenkandidat daran, dass Österreich derzeit allein für die Last der alten Schulden aus der Kreisky-Zeit sieben Milliarden Euro nur für die Zinsen zahlen müsse.

Wichtig sei ihm, Molterer, soziale Gerechtigkeit in diesem Land. Man könne nicht mit der Gießkanne durchs Land gehen und "ungedeckte Schecks" ausstellen.

Er, Molterer, wolle ein sozial gerechtes, sicheres und leistungsfähiges Österreich. Deshalb werde er auch nie eine Politik zulassen, bei der mehr versprochen wird als gehalten werden könne. "Ich stehe für die Verantwortungskraft Volkspartei. Es geht um unsere Heimat, es geht um unsere Republik Österreich", schloss der Vizekanzler.
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