Stadlbauer: Grüne drängen erfahrene Frauenpolitikerinnen aus dem Parlament

Wien (SK) - "Ausgerechnet die Grünen, die sich als Frauenpartei bezeichnen, drängen ihre weiblichen Abgeordneten aus dem Parlament", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Nationalratsabgeordnete Bettina Stadlbauer in Reaktion auf eine Aussendung von Eva Glawischnig. "Wie ist es zu erklären, dass ausgerechnet die Frauensprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger, zum Rückzug aus der Politik gedrängt wurde?", fragt Stadlbauer. Ähnlich sei es auch der Behindertensprecherin Theresia Haidlmayr ergangen. ****

Bis jetzt gibt es keinerlei Solidaritätsmaßnahmen von den Grünen Frauen, wundert sich Stadlbauer. Für den "schleppenden Wahlkampf der Grünen" müsse nun alleine die Bundesgeschäftsführerin Sburny büßen, für die es keinen Listenplatz mehr gebe.

"Männliche Droh- und Machtgebärden, wie die von Peter Pilz, der seinen Rücktritt aus der Politik angekündigt hat, wenn er nicht an vierte Stelle gereiht werde, sind leider nunmehr bei den Grünen gang und gäbe", so Stadlbauer weiter. "Bei den Grünen werden erfahrene Frauenpolitikerinnen, nun wo es bei der Verteilung der Mandate eng wird, zurückgedrängt." Glawischnig sei dies offensichtlich völlig egal, sonst würde sie nicht über diese Tatsachen hinweggehen.

"Die SPÖ-Bundesliste ist im Reißverschlussprinzip erstellt, und bei vielen SPÖ Landeslisten führen die Frauen. So stünden an der Spitze der oberösterreichischen Landesliste drei Frauen, der Frauenanteil auf den Landeslisten Wien und Steiermark beträgt mehr als 50 Prozent", erklärte die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. Frauenpolitik ist im Wahlkampf der SPÖ ein zentrales Thema, so Stadlbauer. Die SPÖ ist die einzige Partei, die einen eigenen Frauenwahlkampf mit Aktionstagen, Foldern, Flugblättern, Frauenhomepage www.frauen.spoe.at und vielem mehr führe.

"Während die Frauen in der SPÖ immer stärken werden, drängen die Grüne die Frauen zurück. Glawischnig sollte endlich Solidarität mit ihren abgesetzten Kolleginnen beweisen", meinte Stadlbauer abschließend. (Schluss) wf/mp

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