Missethon: Faymann-Strache-Kurs führt zu Chaos in SPÖ

Wiener SPÖ warnt vor Strache und fordert dessen Rücktritt, zwei Haustüren weiter wird der FPÖ-Chef von Faymann hofiert

Wien, 11. September 2008 (ÖVP-PK) „Macht mit solchen Menschen nicht gemeinsame Sache!“, warnt heute der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär Kopietz vor der FPÖ. „Nimmt sich der SPÖ-Chef diese Warnung auch zu Herzen?“, fragt ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon. ****

Derzeit sehe es nicht danach aus: „Denn während die Wiener SPÖ den Rücktritt von Strache fordert, wird er von Faymann zwei Haustüren weiter nach wie vor hofiert, um dessen Zustimmung zum undurchdachten und unfinanzierbaren SPÖ-Paket zu bekommen“, sieht Missethon eine „Zerreißprobe“ in der SPÖ: „Auf der einen Seite gruppieren sich die Genossen rund um den Strache-Werber Faymann,
auf der anderen Seite bildet sich eine Strache-Rücktritts-Fraktion.“ Damit führe der „Faymann-Strache-Kurs die SPÖ in ein Chaos“.

In der morgigen Nationalrats-Sondersitzung sieht der ÖVP-Generalsekretär die „Nagelprobe für alle Wiener SPÖ-Abgeordneten. Folgen sie der Wiener-SPÖ oder der Bundes-SPÖ?“, ist Missethon gespannt. Mit der Rücktritts-Forderung von Kopietz an Strache herrsche nun jedenfalls „Chaos in der FSG-Koalition (Faymann-Strache-Gusenbauer). Rot-Blau scheint nicht bei allen Genossen so beliebt zu sein wie bei Faymann“, so Missethon.

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