U-Kommission - SP-Deutsch: "Abteilungsvorstand des SMZ-Ost plädiert für Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen!"

Wien (SPW-K) - In der heutigen Sitzung der Untersuchungskommission zur Psychiatrie hat sich Prim. Univ. Prof. DDr. Peter Fischer, Vorstand der Psychiatrischen Abteilung am SMZ-Ost, für eine Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen ausgesprochen: "Für besonders wichtig hält Dr. Fischer dabei die Dezentralisierung und Regionalisierung der psychiatrischen Versorgung, wie sie beispielsweise mit der Abteilung im SMZ-Ost verwirklicht werden konnte", betonte heute der Sprecher der SPÖ-Fraktion in der Untersuchungskommission, Gemeinderat Christian Deutsch." Durch die Dezentralisierung entfalle das "Stigma" des Faches Psychiatrie und die Regionalisierung sei vor allem auch für die ambulante Versorgung der PatientInnen wichtig.

Die entsprechende Abteilung am SMZ-Ost sei modernst ausgestattet und die Versorgung von psychiatrischen PatientInnen gehe sogar über eine "State-of-the-Art"-Behandlung hinaus. Das Dezentralisierungsprogramm der Stadt sei jedenfalls sehr wichtig für die Psychiatrie in Wien. "Dr. Fischer hat auch über seine Erfahrungen mit der Arbeit am Otto-Wagner-Spital berichtet und die hohe Qualität herausgestrichen", betonte Christian Deutsch.

Zur Frage der Netzbetten habe sich Dr. Fischer differenziert geäußert: "So hat er an seiner Abteilung PatientInnen und Personal dazu befragt und den Einsatz genau beobachtet, im Einzelfall habe es dabei Situationen gegeben, wo sich alternative Mittel zum Netzbett als nicht so geeignet herausgestellt hätten!"

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