Minister Pröll im Süden Niederösterreichs unterwegs

Misstrauen gegenüber SPÖ-Wahlversprechen allerorts spürbar

Wien, 11. September 2008 (ÖVP-PD) Bei einer Pressekonferenz in Mödling standen zum Auftakt des gestrigen 20sten Einsatztages von Bundesminister Josef Pröll in Niederösterreich erfolgreiche Wirtschaftspolitik und nachhaltige Umweltpolitik im Mittelpunkt. Fortgesetzt wurde der Einsatztag von Josef Pröll in Perchtoldsdorf mit dem Thema „Innovative Gemeinde“ sowie mit einer Betriebsbesichtigung der MAN-Werke in Leopoldsdorf. Am Programm standen auch ein Besuch bei der Logistikfirma „Gebrüder Weiss“ in Maria Lanzendorf, eine Seniorenveranstaltung in Vösendorf, ein Besuch am Wirtschaftshof in Biedermannsdorf und eine Wahlkreisveranstaltung in Vösendorf. ****

Arbeitsplätze statt Milliardengeschenke - Keine neuen Schulden

Bei einer Pressekonferenz in Mödling stellte Pröll klar: „Statt unvorstellbare Summen an Walkampfzuckerln zu verjuxen, setzen wir auf wirtschaftlichen Erfolg, Arbeitsplätze und gutes Einkommen.“ Als Beispiel nannte er die Umwelttechnologie: „Unser Einsatz für die Umwelttechnologie hat sich absolut gelohnt.“ Aktuelle Zahlen des WIFO zeigen, dass die Umwelttechnik in Österreich im vergangen Jahr über sechs Milliarden Euro Umsatz gemacht hat – ein Plus von 2,23 Milliarden Euro in nur fünf Jahren und eine Verdoppelung der Arbeitsplätze seit 1993. Pröll: „Damit ist die Umwelttechnik die stärkste wirtschaftliche Wachstumsbranche. Sie sichert den Menschen Arbeitsplätze und Einkommen. Wir werden diesen Weg konsequent weiter gehen. Denn statt Milliardengeschenke, die auf Kosten der Steuerzahler gehen, muss es eine seriöse, langfristig wirksame Wirtschaftspolitik geben, die Menschen dauerhaft Einkommen und Lebensqualität sichert.“ Am Rande der Pressekonferenz kam ein Besucher auf einen bemerkenswerten Vergleich: „Die Versprechungen von Faymann, Strache und Co kosten ins Summe über sechs Milliarden Euro – das ist soviel, wie die gesamte Umwelttechnologie-Branche im vergangenen Jahr an Umsatz gemacht hat. Was Faymann an einem Tag ausgeben will, dafür müssen über 22.000 Menschen ein Jahr lang hart arbeiten. Sie SPÖ hat offenbar keine Vorstellung davon, dass Geld erst verdient werden muss.“

Perchtoldsdorf – „Innovative Gemeinde im Einklang mit umweltbewusster Nachhaltigkeit“

Im Anschluss an die Pressekonferenz besuchte der
Spitzenkandidat der NÖ-Volkspartei die Gemeinde Perchtoldsdorf. Am Hauptlatz informierte sich Pröll über den Erfolg umweltfreundlicher Mobilität in Perchtoldsdorf, wo die Gemeinde mit Dienstfahrrädern und einem Elektroauto aktiven Klimaschutz betreibt. Am Dach des Kulturzentrums sorgt die größte Photovoltaik-Anlage der Gemeinde für eine vorbildhafte, autonome Stromversorgung, welche auch das Sonderpädagogische Zentrum und die Bibliothek mit umweltfreundlichem Strom versorgt. „Ein bestens ausgereiftes Energiekonzept, vorbildlich für jede Gemeinde“, so Pröll, der die Initiative einer kostenlosen Radservicestelle mit einem Klimaaktivrad unterstützt.

MAN-Werksbesichtigung in Leopoldsdorf

Bei der Betriebsbesichtigung in Leopoldsdorf überzeugte sich Bundesminister Pröll über die Erfüllung der Umwelt- und Luftgütekriterien im Betrieb der MAN-Werke. „Es ist toll, dass diese niederösterreichische Werkstätte eine derart große Anzahl an Lehrlingen ausbildet“, so der niederösterreichische ÖVP-Spitzenkandidat zu den Mechanikern der Werkstatt.

Nach einer Führung durch die Arbeitsräume wurde mit den Arbeitern über die Teuerung diskutiert. Auch hier wurde deutlich:
Das Vertrauen in die SPÖ ist nach den vielen gebrochenen Versprechen gering, die Sorge vor neuer Schuldenpolitik und neuen Sparpaketen spürbar.

Gebrüder Weiss – „Starker Partner für Niederösterreichs Wirtschaft“

In Maria Lanzendorf besuchte Josef Pröll das Logistikunternehmen „Gebrüder Weiss“. Der traditionsreiche Familienbetrieb beschäftigt in Maria Lanzendorf mehr als 500 Mitarbeiter und baut dank der optimalen Rahmenbedingungen in Niederösterreich weiter aus. Der niederösterreichische Spitzenkandidat war sichtlich beeindruckt vom Lehrlingsausbildungsbetrieb, der mit einem Vorzeigeprojekt im Umweltschutz für Nachhaltigkeit in der Wirtschaft sorgt.

Zulauf bei Seniorenveranstaltung in Vösendorf – „Wir brauchen das niederösterreichische Pflegemodell“

Mehrere hundert Seniorinnen und Senioren füllten den Saal bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem niederösterreichischen ÖVP-Frontman Josef Pröll in Vösendorf. Immer wieder wurde Pröll auf das Pflegemodell in Niederösterreich angesprochen. „Niederösterreich kümmert sich um seine Alten. Warum können wir in Wien nicht auch so ein tolles Pflegemodell haben? Bitte schauen Sie, dass wir das auch kriegen, wir brauchen das auch“, so eine 82-jährige Wienerin im Rollstuhl. Josef Pröll nahm die Dame beim Wort und machte klar:
„Mit einer starken blau-gelben Handschrift im Bund werden wir in der Lage sein, das niederösterreichische Pflegemodell bundesweit als Vorbild zu verankern.“ Denn die ältere Generation dürfe nicht im Regen stehen gelassen werden.

Wahlkreisveranstaltung Vösendorf „Freunde, wir müssen drei Wochen laufen, um fünf Jahre für unser Land zu gewinnen!“

„Für manche zählt nur die Partei – Für uns zählt das Land und die Menschen“ – mit diesem Einstieg fixierte Spitzenkandidat Josef Pröll die Wahlkampflinie der Volkspartei Niederösterreich und machte gleich zu beginn klar, was die Volkspartei von den Sozialisten unterscheidet: „Wenn es um die Macht geht, werfen sie alle Grundsätze über Bord. Wir stehen zu unseren Werten, auch bei Gegenwind.“ Die SPÖ habe alles versprochen und nichts gehalten. erinnerte Pröll. Eine unmissverständliche Abgrenzung zur SPÖ vollzog Pröll auch in anderen Punkten: „Mit uns wird es die Gesamtschule nicht geben.“ Denn gehe es nach der SPÖ, werden Schulstandorte und Hauptschulen geschlossen und der ländliche Raum wird ausgeräumt. „Wir wollen keine Eintopfschule, sondern ein differenzierten Schulsystems, da nicht alle gleich sind, aber alle individuell gefördert werden müssten.“ Weiters sprach er sich -unter anhaltendem Applaus der Funktionäre - dafür aus, die 13. Familienbeihilfe für alle Kinder und nicht nur für über Sechsjährige einzuführen. Stehende Ovationen bekam der niederösterreichische Spitzenkandidat, als er den Unterschied zwischen dem Weihnachtsmann und dem Werner Faymann aufzeigte: „Der Weihnachtsmann bringt den Kindern Geschenke und die Eltern müssen diese bezahlen. Der ‚Faymachtsmann’ hingegen bringt den Eltern Geschenke und die Kinder müssen zahlen!“

„Wir müssen in Niederösterreich ein klares Zeichen setzen, weil jede Stimme ein vierfaches Gewicht hat: „Zum Ersten gegen die SPÖ und neue Schulden, zum Zweiten für eine starke blau-gelbe niederösterreichische Handschrift im Bund, zum Dritten für die Österreichische Volkspartei und unseren Weg der Vernunft und zum Vierten für den Weg, für den ich in auch ganz persönlichen in der ÖVP stehe“, so Josef Pröll abschließend.

Service: Service: Mit seinem 20ten Einsatztag kommt Josef Pröll auf rund 23.000 Bürgerkontakte. Weitere 14 Einsatztage sind geplant. Fotos des gestrigen Tages sowie der vorangegangenen Einsatztage finden sich auf www.vpnoe.at in der Rubrik ‚fotoalben’.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001