Frauenberger eröffnet Medien.Messe.Migration

MigrantInnen Medien präsentieren sich

Wien (OTS) - Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger hat heute Donnerstag die erste Medienmesse Österreichs mit Schwerpunkt Migration und Diversität im Foyer des Hörsaalzentrums, am Campus der Universität Wien, eröffnet. Ziel der Messe ist es, im "EU Jahr des interkulturellen Dialogs 2008", die von MigrantInnen in Österreich gestaltete Medieninitiativen, sowie ethnische PR und Marketing Agenturen, bekannt zu machen. Ebenso werden Produkte und Programme von österreichischen Medien und Institutionen im Bereich Migration und Diversität präsentiert. Parallel zur Messe findet eine Medienfachtagung mit Podiumsdiskussionen unter dem Titel "MigrantInnen in der österreichischen Mediengesellschaft: von der Fremddarstellung zur Selbstdarstellung" statt.

Initiiert von M-MEDIA, dem Verein zur Förderung interkultureller Medienarbeit, wurde die Messe mit Turklook, der Agentur für interkulturelle Medien & Kommunikation, coorganisiert. An "Medien.Messe.Migration 2008" beteiligen sich rund 20 österreichische MigrantInnen-Medien aktiv.

Frauenberger: "Vielfalt muss sich in allen Lebensbereichen widerspiegeln, gerade auch in den Medien"

Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger betonte in ihrem einleitenden statement, dass die Messe einen wesentlichen Beitrag zu einer diversitätsorientierten Kommunikations- und Informationspolitik leiste. Frauenberger wörtlich: "Wien ist eine Einwanderungsstadt -Integration muss daher die Herstellung von Chancengleichheit und Gleichberechtigung zum Ziel haben. In diesem Sinne und im Sinne des Diversitätsgedankes, also Vielfalt als Chance zu erkennen und zu nutzen, muss sich die Vielfalt in allen Lebensbereichen widerspiegeln, auch in der Medienlandschaft. Zukunftsweisende Initiativen und Beispiele vorzustellen, wie das im Rahmen der Medien.Messe.Migration 2008 passiert, setzt wichtige Impulse auch für die Intensivierung der Auseinadersetzung mit der Rolle der Medien in der gesamten integrationspolitischen Diskussion."

Frauenberger unterstrich dabei, dass die veröffentlichte Meinung einen großen Beitrag dazu leiste, welches Bild die Menschen mit Zuwanderung, Migration und Integration verbinden. Dieses Bild habe daher auch Auswirkungen auf das Zusammenleben zwischen jenen, die schon seit Generationen hier leben und den zugewanderten Menschen. Die Medien haben hier also eine ebensolche Verantwortung wie die Politik, erklärte sie.

MigrantInnen in Medienfunktionen sind wichtige role models

Erfreut zeigte sich die Wiener Integrationsstadträtin über die Tatsache, dass die Zahl der muttersprachigen Medien, die auch ausführlich über Wien und Wiener Stadtpolitik berichten, weiter im Steigen begriffen sei. Dem trage auch die Stadt Wien in ihrer Medien-und Informationspolitik Rechnung, so die Stadträtin.

Frauenberger bezeichnete es abschließend als unerlässlich, dass sich die Vielfalt nachhaltig gerade auch in österreichischen Medien z.B. auf Seite der RedakteurInnen in Tageszeitungen sowie Magazinen, und insbesondere in den audiovisuellen Medien, also TV und Radio wiederfindet: "Menschen mit Migrationshintergrund in diesen Funktionen sind auch unverzichtbare role models und tragen viel zum Abbau von Vorurteilen bei." (Schluss) gph

Rückfragen & Kontakt:

Gabriele Philipp
Mediensprecherin Stadträtin Frauenberger
Tel.: 4000/81295
Mobil: 0676/8118 81295
E-Mail: gabriele.philipp@wien.gv.at
Gabriele Philipp
Mediensprecherin Stadträtin Frauenberger
Tel.: 4000/81295
Mobil: 0676/8118 81295
E-Mail: gabriele.philipp@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0026