FP-Lasar zur Untersuchungskommission Otto-Wagner-Spital

Gravierende Mängel auch bei Ausstattung

Wien,11.09.2008 (fpd) - Einmal mehr konnte man sich heute in der Untersuchungskommission zum Otto-Wagner-Spital (OWS) die Bestätigung dafür holen, dass nach wie vor ein eklatanter Personalmangel herrscht, aber auch in der Ausstattung grobe Mängel vorhanden sind, so heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar.

Der Internist Oberarzt Meisermann - welcher zur Berichterstattung geladen war - bestätigte, dass es im OWS viel zu wenige Internisten gäbe, um im tatsächlichen Notfall schnell eingreifen zu können. Es sei daher als grob Fahrlässig zu bewerten wenn für alle Pavillons nur ein Internist zuständig ist. Von der Weitläufigkeit des KH einmal ganz abgesehen. Bis vor kurzem musste der diensthabende Internist noch mit dem privaten PKW von Station zu Station ausrücken -mittlerweile gibt es zumindest schon einen Dienstwagen, so Lasar.

Sehr bedenklich befindet Lasar auch die Tatsache, dass es im gesamten Areal des OWS nur ein Notfallsfahrzeug gibt - bei einem zweiten akuten Einsatz müsste ein externer Rettungsdienst gerufen werden. Weiters gibt es seit Jahren schon die Forderung nach einer Überwachungsstation im OWS - derzeit gibt es so eine nur im AKH, da es sich beim Otto-Wagner-Spital um ein Sonderkrankenhaus, nicht aber um ein Schwerpunktkrankenhaus handelt. Die einzige auf der internen Station befindliche Intensivstation sei nämlich ständig durch Patienten aus der Thorax sowie der Orthopädie belegt. Derzeit werden Patienten die eine dringende Beobachtung notwendig haben, stützpunktfern untergebracht - dies ist unzulässig, kritisiert Lasar.

Dass das Otto-Wagner-Spital im höchsten Maße unterbesetzt ist, sei ja schon seit einiger Zeit kein Geheimnis mehr - dass dies aber immer wieder aufs Neue bestätigt wird, ist ein Armutszeugnis. Traurig aber wahr wird durch die laufende Untersuchungskommission wieder und wieder das Versagen der SP-Gesundheitsstadträtin Wehsely unter Beweis gestellt. Die Forderungen der Opposition dürfen seitens der Stadt Wien nicht weiter ignoriert werden. Das Ergebnis der Untersuchungskommission muss sein, Fehler zu beheben, so Lasar abschließend. (Schluss) paw

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